Mitteilungen aus dem Hegering


 

 

Hegering Volmarstein  - Gewinner der AVU Krone 2020 für Nachhaltigkeit 


Bericht zur Jahreshauptversammlung 2020 im Oktober

Die Jahreshauptversammlung 2020 fand, nachdem sie im März kurzfristig abgesagt werden mußte, Anfang Oktober, ganz im Zeichen der aktuellen Pandemiesituation, in der Elbschehalle in Wengern statt.

Bereits im Sommer hatten wir uns vom Vorstand für diese Lösung, mit einem entsprechenden Hygienekonzept, entschieden und den Termin für den 09. Oktober festgemacht.

Jetzt im Nachhinein können wir sagen, dass es wohl in letzter Minute war, denn andere Veranstaltungen solcher Art, etwa vom LJV,  mussten in den Folgewochen auf Grund der Corona-Schutz-Verordnung abgesagt werden.

Auch wenn wir uns die größte Mühe gegeben hatten die Ansteckungsgefahr für den Einzelnen mit unserem Hygieneschutzkonzept zu minimieren, ist es uns leider nicht gelungen die meisten unserer Mitglieder zu mobilisieren um den Termin zu einer Zusammenkunft zu nutzen. Insgesamt waren nur 23 Teilnehmer zu verzeichnen. Möglicherweise spielte dennoch bei vielen unserer älteren Mitgliedern die Angst vor Ansteckung eine Rolle, andererseits ist jedoch, bei den jüngeren, wie leider in vielen anderen Vereinen auch, vorsichtig gesprochen, eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem Vereinsleben festzustellen. Der Vorstand hatte sich dennoch für diese Präsenzveranstaltung in der neuen Umgebung entschieden, da die Umsetzung der vom Vereinsgesetz geforderten Jahreshauptversammlung mit einer virtuellen Videokonferenz oder Information und Abstimmung per Briefwahl nach unserem Ermessen, mit unseren Möglichkeiten, uns als nicht durchführbar erschien. 


So wurde das gestraffte Programm entsprechend der Tagesordnung präsentiert und die Anwesenden konnten ihre Stimme persönlich abgeben.

Neben dem Gedenken der verstorbenen Kameraden, wurden die alljährlichen, erforderlichen Formalien, wie der Bericht des Vorsitzenden, der Kassenbericht, der Bericht der Kassenprüfer mit anschließender Entlastung des Vorstands, kurzum erledigt. Albert Schwätzer wurde daraufhin als neuer 2. Kassenprüfer gewählt.

Die Versammlung wurde über die bevorstehende Erhebung des Jagdbeitrages in Höhe von €45,- informiert.

Der Präsident des LJV-NRW, Dr. Müller-Schallenberg, gab in einer Videobotschaft ausführliche Erklärungen für die notwendige Einführung des Sonderbeitrags, der den Wegfall, der im vorletzten Jahr abgeschafften, gesetzlichen Jagdabgabe, wenigstens teilweise ersetzen soll. 

 Alle Mitglieder werden vor Einzug des Jagdbeitrags, der im übrigen noch durch die LJV-Mitgliederversammlung im Januar genehmigt werden muss,  noch einmal gesondert darauf hingewiesen.


Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über die Annahme der neuen, mit KJS und LJV abgestimmten, Satzung.

Einstimmig konnte auch dieser formal wichtige Punkt ad acta gelegt werden.

Anschließend konnten die anwesenden Obleute Ihre Jahresberichte der Versammlung vortragen. Insbesondere war, möglicherweise durch missverständliche Kommunikation bezüglich des Schießstandumbaus hervorgerufen, die Beteiligung an den Schießterminen so gering wie nie zuvor. Ausdrücklich sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass der Obmann und seine Helfer der Schießaufsicht ihre persönliche Freizeit uneigennützig für die Gestaltung der Schießtermine aufwenden. Es ist sicherlich jedem verständlich, dass die Nichtbeachtung dieser Angebote bei den veranstaltenden Kameraden Unmut und Frust aufkommen lässt, insbesondere dann, wenn vor der Drückjagdsaison, die, die sonst nicht gekommen waren, mal eben außer der Reihe den Nachweis für Bewegungsjagden erlangen wollten.

Eindringlich sei noch einmal darauf hingewiesen, dass wir jetzt einen, allen behördlichen Anforderungen genügenden, modernisierten Schießstand zur Verfügung haben und dieses Angebot auch umfangreich nutzen sollten.

 

Wie in den Jahren zuvor konnten wir auch einige Mitglieder für langjährige Treue und Mitgliedschaft im Hegering Volmarstein und LJV auszeichnen.


Wir verzichten an dieser Stelle auf die Nennung der Jubilare, es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Namen im nächsten RWJ veröffentlicht werden.  

Der von Elmar Kersting und Reiner Overhoff gestiftete Naturschutzwanderpreis "Bärenklautöter" wurde in diesem Jahr wieder einmal an Dieter Franzen verliehen, der sich wie so oft mit Fleiß und Ausdauer an vielen unserer Naturschutzprojekte beteiligte.

 

Zum guten Schluss wurde der KJS-EN noch ein nennenswerter Betrag zur Finanzierung der Kosten für die Schießstandmodernisierung gespendet. Der Betrag für die Ausrichtung der Jahreshauptversammlung 2019 in Höhe von

€ 383,- wurde seitens des Hegerings der KJS gestundet und ist als Spende zu verbuchen. Die Teilnehmer der Versammlung ließen es sich dann nicht nehmen mit weiteren persönlichen Einzelspenden den Betrag um satte €415,- in Summe zu erhöhen.   

Mit dieser großzügigen Beteiligung der Versammlungsteilnehmer hatten wir nicht gerechnet, umso mehr freut es uns, zeigt es doch, dass vielen der Schießstand wichtig ist und akzeptiert wird. Wir bedanken uns bei allen Spendern und wir nehmen dieses als gutes Zeichen und verbinden damit die Hoffnung, dass die Schießtermine zukünftig ausgiebig genutzt werden.

 

Das Protokoll der Versammlung kann beim Vorstand angefordert werden.

Die neue Satzung ist auf dieser Website im Downloadbereich hinterlegt.

 

Achim Hasenkämper

Hegringleiter

 

Erklärungen zum Jagdbeitrag

Weiterleitung zur Website des LJV-NRW mit Erklärungen vom Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg.   HIER KLICKEN 



Mitteilung aus dem LJV NRW - Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt

Berlin, 10. September 2020 (DJV).   DJV und LJV Brandenburg fordern Behörden zur Zusammenarbeit mit Jägern auf. Jäger, Landwirte und Förster sollen jeden Wildschwein-Kadaver umgehend melden - etwa über Tierfund-Kataster-App. Verdächtige Tiere sollten nicht angefasst werden - es droht eine Verschleppung des Virus.

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat heute morgen den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg bestätigt. Der stark verweste Kadaver eines Wildschweins wurde wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) rufen die zuständige Veterinärbehörde auf, mit Landwirten und Jägern vor Ort die Strategie zur Eindämmung transparent zu erarbeiten und umzusetzen. "Es geht jetzt darum, ohne Hektik jeden Fundort zügig zu isolieren und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern", sagte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. "Die Jäger vor Ort haben die beste Orts- und Fachkenntnis und sind bereit, sich einzubringen", ergänzte LJV-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff. DJV und FLI haben gemeinsam einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Die Behörden müssten jetzt Maßnahmen aus diesem Werkzeugkasten intelligent kombinieren, so Dr. Böhning.

 

Jäger, Landwirte, Förster und Erholungssuchende ruft der DJV zu erhöhter Aufmerksamkeit auf: Wildschweinkadaver sollten in jedem Fall dem zuständigen Veterinäramt oder über den Notruf gemeldet werden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters (www.tierfund-kataster.de) gemeldet werden, erreichen direkt das FLI und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt. Kadaver sollten keinesfalls angefasst, sondern lediglich gesichert werden: Das ASP-Virus überlebt selbst im Schlamm eines Radkastens über 100 Tage - das Verbreitungsrisiko ist entsprechend groß. Ein Transport ist nur in dichten Spezialbehältern sicher. Kleidung, Schuhe und weitere Gegenstände sollten nach Kontakt mit verdächtigen Kadavern desinfiziert werden. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Infizierte Haus- und Wildschweine sterben innerhalb weniger Tage.

Der DJV hat wichtige Fragen zur Afrikanischen Schweinepest in einem Papier beantwortet und eine Broschüre zum Thema veröffentlicht. Laufend aktualisierte Infos gibt es im

Internet unter www.jagdverband.de/asp.


Einladung zur JAhreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr e.V.

 

EINLADUNG

zur ordentlichen Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft 

am Mittwoch, dem 07. Oktober 2020 um 18:00 Uhr

in das Haus Ennepetal (Gasstraße 10, 58256 Ennepetal)

 

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Feststellung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollführers

3. Totengedenken

4. Grußworte der geladenen Gäste

5. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung vom 17.07.2019 (Das Protokoll liegt in den Geschäftsstellen der Hegeringe aus)

6. Bericht des Vorsitzenden

7. Bericht des Schatzmeisters

8. Bericht der Kassenprüfer

9. Aussprache zu den Berichten und Entlastung des Vorstandes

10. Kenntnisnahme der Berichte der Obleute (liegen in diesem Jahr in schriftlicher Form zur Einsicht aus)

11. Freisprechung der Jungjäger

12. Ehrungen

13. Vorbereitung der Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes NRW Einführung eines Jagdbeitrages ab 2021

14. Sachstand zum Schießstand Ehringhausen

15. Sachstand zum Kompetenzzentrum Jagd & Natur Sprockhövel 16. Verschiedenes

17. Schlusswort 

 

Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 22.09.2020 schriftlich an die Geschäftsstelle zu richten.

Für die Durchführung der Mitgliederversammlung gelten die Regeln der zum Zeitpunkt der Versammlung gültigen Coronaschutzverordnung für das Land NRW.

Wir bitten alle anwesenden Mitglieder die entsprechenden Hygiene- und Pandemieschutzregeln während der gesamten Zeit der Versammlung sowie in der Zeit vor und nach der Versammlung zu beachten. Wir empfehlen allen Teilnehmern die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung und bitten um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

 

Der Vorstand behält sich die kurzfristige Absage der Versammlung aufgrund einer neuen Coronaschutzverordnung vor.

 

Die Hegeschau und die musikalische Begleitung durch die Jagdhornbläser entfallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie.

 

Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr e.V. Simon Nowack Vorsitzender

 

[Einladung zur JHV-KJS hier durch Klick als pdf. Dokument herunterladen]

 


AVU Krone 2020  - Nachhaltigkeit

Seit 2002 wird jährlich mit dem endenden Winter eine Müllsammelaktion "Jäger als Sammler" in den heimischen Revieren durchgeführt. 

Auch in diesem Jahr 2020 sollte unter Federführung des Hegerings und Mithilfe der DLRG, des Bürgerforums Esborn und den Esborner Schlepperfreunden an den Magistralen aber auch an wilden Kippen im Wald, der hinterlassene Wohlstandsmüll eingesammelt und der ordentlichen Entsorgung durch den Stadtbetrieb Wetter zugeführt werden.

Aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Beschränkungen ab Mitte März war eine ordentliche Durchführung der Müllsammelaktion nicht mehr möglich und so musste diese, wie auch andere Versammlungen, zunächst abgesagt werden.

 

Dennoch wurde unser jahrelanges Engagement für den Naturschutz von der Jury erkannt und mit dem Gewinn der AVU-Sonderkrone für Nachhaltigkeit gewürdigt. 

 

Es ist unbestritten dass wir diesen Gewinn dem unermüdlichen Wirken unseres Obmanns für Naturschutz Elmar Kersting und seinem Stellvertreter Sascha Böhle, aber auch den zahlreichen, hier nicht genannten, fleißigen Helfern zu verdanken haben. 

 

Wir freuen uns gemeinsam und sehen dieses als Ansporn für weitere Taten an.



Aktuelle Termine im Hegering Volmarstein

 

Die Kameraden*innen vom erweiterten Vorstand haben wieder an einem vielfältigen Programm für das kommende Jahr 2020 gearbeitet, so das für viele Mitglieder die Gelegenheit zum Mitmachen gegeben ist.

 

Alle Termine 2020 für

das Schießen, den Naturschutz, das Brauchtum 

und die Feiern

sind aktualisiert und online

 

[hier weiter lesen]



Schneiteln der Kopfweiden im Siepen auf der Hinnebecke


Anlage der Streuobswiese " Am Hasenkamp" - Grundschöttel  2019

1. Tag - vorbereitende Arbeiten, Grabung der Pflanzlöcher.

Am 26 Oktober 2019 trafen sich einige Mitglieder des Hegering Volmarstein um Am Hasenkamp in Wetter Grundschöttel eine weitere Streuobstwiese mit 24 Obstbäumen anzulegen. 

Der Eigentümer des Grundstückes, Familie Garthe, hatte durch nachbarschaftliche Information erfahren, dass der Hegering solche Projekte mit Rat und Tat unterstützt. Nachdem der Kontakt zum Obmann für Naturschutz, Elmar Kersting, hergestellt war, konnte alsbald mit der Planung begonnen werden. Es ist nämlich nicht damit getan irgendwo Löcher zu graben und wild irgendwelche Bäume zu pflanzen, vielmehr ist da die Expertise und das Wissen eines Fachmannes gefragt.

So galt es zunächst aus den Vorstellungen des Grundstückeigentümers ein Konzept zu entwickeln, wie die Streuobstwiese sinnvoll angelegt und später einmal bewirtschaftet werden sollte. Letztendlich wurde dann beschlossen, dass der Siepen mit 24 hochstämmigen Obstbäumen, alter Sorten, mit einem Kronenansatz von min.  1,80 m, bepflanzt werden sollte. Für später ist dann die Beweidung der Fläche durch die schottischen Hochlandrinder des Grundstückeigentümers vorgesehen. 

Sicherlich wird jedem Betrachter der stämmigen Hochlandrinder einleuchten, dass zur Sicherung der jungen Bäume besondere Maßnahmen vorgesehen werden mussten.

Bei der Beschaffung der Bäume war die Bommerholzer Baumschule behilflich. Das benötigte Pflanz- und Sicherungsmaterial lieferte die Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Hasslinghausen. Dieses sind im Einzelnen, Zaunpfähle, Zaunhalbriegel und Wildgatterdraht zur Herstellung der stabilen Dreiböcke gegen den Verbiss durch die Rinder, 6-Eck Kannichendraht zum Schutz des Wurzelballens gegen Nager, Baumbindegurt, Verbissschutzmanschetten sowie Blumenerde zur Bodenverbesserung im Pflanzloch und Rindenmulch zum Abdecken der Baumscheiben gegen das Auflaufen unerwünschter Wildkräuter und Gras. 

Bei gutem trockenem Herbstwetter wurde am 26. Oktober 2019 , gegen 9 Uhr, mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen.

Mit einem kleinen Bagger, der uns freundlicherweise von Siegfried Hilleringhaus zur Verfügung gestellt wurde, wurden sofern es die Geländeverhältnisse zuließen, ein Teil der Pflanzlöcher gegraben. Andererseits war jedoch auch im steilen Gelände Handarbeit mit Hacke, Spaten und Schüppe erforderlich.


Zugleich wurden dann von verschiedenen Teams die vorbereitenden Arbeiten erledigt. Akribisch wurde das Drahtnetz aus Hühnerdraht zugeschnitten. Alle benötigten Materialien wurden gleichmäßig aufgeteilt und zu den Pflanzlöchern verbracht. Mit einer Lehre wurden die gleichmäßigen Abstände der Pflöcke, dem hohen Anspruch eines Geometers entsprechend, um die Pflanzlöcher bestimmt. Mit kräftigen Schlägen wurden die Pflöcke sodann in den Boden getrieben. Am frühen Nachmittag hatten dann alle Teilnehmer sich die Stärkung mit einer leckeren Käsesuppe verdient. Der besondere Dank hierfür geht von dieser Stelle aus an die Frau des Hauses.

Leider konnten an diesem Tag nur etwa 1/3 der Pflanzlöcher vorbereitet werden das es doch ein wenig an Manpower gefehlt hatte und so wurden weitere Arbeiten auf den nächsten Aktionstag verschoben. 

2. Tag  - Pflanztag, Hilfe der Esborner Schlepperfreunde

Vor dem 09. November 2019, dem vorgesehenen Pflanztag zeichnete sich ab, dass die Beteiligung von Hegeringsmitgliedern, was wohl auch der Zeit der Jagden geschuldet war, gering werden würde. Kurzerhand wurden die Treckerfahrer der ESBORNER SCHLEPPERFREUNDE, welche alle der Natur und der ländlichen Heimat verbunden sind um Mithilfe gebeten.

Getreu dem Motto, welches in dieser Gruppe herrscht, - "Viele Hände...schnelles Ende!" - haben einige Kameraden spontan und uneigennützig zugesagt und kamen mit Ihren historischen Treckern zum Hasenkamp gefahren.

 

 

Dem Plan entsprechend wurden die angelieferten Bäume verteilt und unter der Leitung von Elmar Kersting wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. 

Auch Bürgermeister Frank Hasenberg ließ es sich nicht nehmen mit anzufassen.

Eine erste Gruppe musste noch die restlichen Bewehrungspflöcke in den Boden schlagen, eine weitere Gruppe wurde mit dem fachgerechten Pflanzen der Bäume beauftragt, während sich die letzte Gruppe der Bewehrung zum Schutz der Pflanzen widmete. 


Es stellte sich heraus dass , das Einschlagen von noch 48 restlichen Holzpflöcken doch eine ziemlich kräftezehrende und schweißtreibende Arbeit ist und so war man(n) froh als sich eine Quelle mit hopfenhaltigen Getränken auftat.

 

 

Diese Verschnaufpause hatte man sich redlich verdient. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allzu lange darf die Pause dann doch nicht dauern, sonst wird man zu kalt.

 


 

 

 

Die restlichen Bäumchen müssen noch unbedingt in de Erde gebracht werden.

 

Zunächst wird das Pflanzloch mit einem Gemisch aus dem Aushub und etwas Pflanzerde nivelliert. Die Tiefe des Loches muss so bemessen sein, dass die Veredelungsstelle des Stammes später eine handbreit über dem Boden zu stehen kommt.  Sodann wird um die Wurzeln mit dem 6-Eck-Drahtgeflecht, dem Rest der Pflanzerde und Bodenaushub ein Wurzelballen gebildet. Die Pflanzerde dient dazu dass die feinen Wurzeln möglichst homogen umschlossen werden und das Bäumchen einen leichteren Wachstumsstart hat. Das Drahtgeflecht muss dicht verschlossen sein damit Wühlmäuse oder andere Nager keine Möglichkeit haben die empfindlichen Wurzeln zu verbeißen.  Alsdann wird das Loch mit der restlichen Erde aufgefüllt alles angetreten und

angegossen. 

 

 

Mit fachmännisch geschultem Blick erfolgt die Kontrolle.

 

Die richtige Seite ist oben... alles klar!

 

 

Jäger und Schlepperfreunde fassen gemeinsam an.

 

Alle Bäume wurden angebunden.

 

Dennoch konnten ob der schon fortgeschrittenen Zeit nicht sämtliche Arbeiten beendet werden.  So muss für die Herstellung  der Bewehrung an den letzten Bäumen nochmals ein neuer Termin anberaumt werden. Dieses soll jedoch erst im neuen Jahr 2020 geschehen, da die Rinder ohnehin noch nicht auf diese Weide gelassen werden und somit der Schutz der Bäumchen noch nicht unbedingt erforderlich ist. 


Nach der Stärkung mit leckerer Erbsensuppe, etwas "groggy", aber zufrieden mit der geschafften Arbeit, wurde die Aktion für diesen Tag beendet. Die Schlepperfreunde bestiegen ihre historischen Traktoren und rückten mit knatternden Motoren ab.  

 

Resümierend kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit der beiden Vereine gut geklappt und Spaß gemacht hat und somit ein Erfolg war.

Man muss leider jedoch auch feststellen, dass der Hegering ohne die fleißige Mithilfe an diesem Tage nicht so weit gekommen wäre.

 

Deshalb sei den Esborner Schlepperfreunden an dieser Stelle ausdrücklich gedankt und versichert dass wir diese Aktion bei einer Feier zusammen mit der Naturschutzgruppe des Hegerings Revue passieren lassen werden.

 

 


Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Der Hegering Volmarstein sucht für die Mitarbeit im erweiterten Vorstand

eine(n) Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Gesucht wird ein motiviertes Hegeringsmitglied für die Mitarbeit in unserem Team, welches unsere Anliegen bezüglich des Hegerings und der Jagd in die Öffentlichkeit transportiert, Artikel für den RWJ und die Medien verfasst, Kontakte zur Presse pflegt und unsere Website betreut.

 

Bei Interesse bitte das Kontaktformular nutzen und melden.

 


Blühstreifen/ -wiesen in Volmarstein, Grundschöttel, Silschede und Esborn

Aufgrund der Informationsveranstaltung vom Februar 2018 haben der Hegering Volmarstein und der Landwirtschaftliche Ortsverband Esborn/Wengern/Volmarstein, mit Unterstützung der Grundstückseigentümer, die Initiative ergriffen.



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Nachrichten der Kreisjägerschaft Ennepe Ruhr e.V.


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