Mitteilungen aus dem Hegering


Constantin Freiherr Heereman ist im 86. Lebensjahr verstorben. Er stand von 1976 bis 2004 an der Spitze des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen und hat auch dessen Verbandsgeschichte geprägt.

Zum Tode von Constantin Freiherr Heereman erklärt Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen:

Mit Land und Leuten trauert der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen um seinen Ehrenpräsidenten Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, der im 86. Lebensjahr in der Nacht zum Mittwoch (26. Juli) verstorben ist. Baron Heereman wird als führungsstarker und charismatischer Verbandschef und Politiker in Erinnerung bleiben. Er hat Zeit seines Wirkens über Jahrzehnte in einer zunehmend verstädterten Umwelt dafür gesorgt, dass der ländliche Raum und die hier lebenden Menschen von der Politik beachtet werden und ein großer Teil des Landes trotz erheblichem Strukturwandel seine Identität bewahren konnte. Baron Heereman hat Gegensätze überwunden, Einigkeit gestiftet und Zusammenhalt gepflegt. Auf diese Weise hat er Maßstäbe gesetzt, mit Sachverstand und Erfahrung, aber auch mit Witz und Pfiff das politische und gesellschaftliche Leben geprägt. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen, an dessen Spitze Baron Heereman von 1976 bis 2004 stand, wird dieser herausragenden Gestalt seiner Verbandsgeschichte und dem hochpassionierten Jäger stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


Kampf dem Bärenklau

4. Bärenklauschnitt

Mittwoch, den 26.07.2017 , 

diesmal bereits um 18.30 Uhr,  

an der alten Feldscheune

Gut Steinhausen

Hallo liebe Waidkameradinnen, Waidkameraden, Naturschutzfreunde und Bärenklautöter,

 

der Nachblütenschnitt ist der letzte, aber ein wichtiger Schnitt, gegen den Riesenbärenklau in diesem Jahr.

Wir treffen uns hierzu

am Mittwoch den 26.07.2017 , diesmal bereits um 18.30 Uhr,  an der alten Feldscheune auf Gut Steinhausen, um uns von dort aus zu verteilen.

Wir werden für den Nachblütenschnitt ca. 2 Std. benötigen. Hauptsächlich werden die Arbeiten mit der Machete und der Sense durchgeführt. Für diejenigen, die ein solches Arbeitsgerät nicht besitzen, bringen wir es entsprechend mit.

Zum Dank für den geleisteten Einsatz in Sachen Naturschutz, wird unsere Naturschutzgruppe von unserem Waidkameraden und  Beständer Gerd Völker zum Grillen auf seinen Hof „ Am Kronen 2“  eingeladen! 

Wir treffen uns daher anschließend dort gegen 20.30 / 20.45 Uhr.

 

Bitte denkt beim Arbeitseinsatz an entsprechende lange Arbeitskleidung, Handschuhe und festes Schuhwerk.

Für eine entsprechende Vorplanung, erbitten wir eine Rückmeldungen! Wer diesmal beim Bärenklaukampf dabei ist und wer beim gemeinsamen Grillen (natürlich gibt es auch ein (?) Kaltgetränk), dabei ist.

 

Gruß und Waidmannsheil

Sascha Böhle und Elmar Kersting


Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit gesucht


Der Hegering Volmarstein sucht für die Mitarbeit im erweiterten Vorstand

eine(n) Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Gesucht wird ein motiviertes Hegeringsmitglied für die Mitarbeit in unserem Team, welches unsere Anliegen bezüglich des Hegerings und der Jagd in die Öffentlichkeit transportiert, Artikel für den RWJ und die Medien verfasst, Kontakte zur Presse pflegt und unsere Website betreut.

 

Bei Interesse bitte das Kontaktformular nutzen und melden.

 


Zum Nachrichtenarchiv 

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Höhlen für den Steinkauz 2016

Des Käuzchens wohl erfüllter Traum:

Ein dunkles Loch im alten Baum.

Und wenn darunter Tiere weiden,

     mag es der Kauz besonders leiden.


Geführte Wanderung zu  fünf ausgewählten Naturschutzprojekten

Samstag, den 09. April 2016,  10:00 Uhr

Auf Wunsch des Unterausschusses Klima + Umwelt der Stadt Wetter  wurde eine ca. 6 km lange Führung/Wanderung mit Mitgliedern des Ausschusses und interessierten Bürgern zu  fünf ausgewählten Naturschutzprojekten unseres Hegerings durchgeführt.

Bläserpokal und Bewegungsnachweis 2017

Sonntag, den 06.08.2017 , 

9:00 -12:00 Uhr,  

KJS Schießstand Ehringhausen

 

Für die Mitglieder des Bläserkorps des Hegering Volmarstein

 

Eigene Büchse, Flinte und Munition nicht vergessen!

Es wird neben dem Bewegungsnachweis auch der ausgefallene Termin für den Bläserpokal nachgeholt. Hier kann mit der Hegeringswaffe geschossen werden.


Landesjägertag 2017 Gütersloh

Armin Laschet, CDU-Parteivorsitzender und designierter NRW-Ministerpräsident, kündigte auf dem Landesjägertag am 10. Juni in Gütersloh neben einer inhaltlichen Überarbeitung des NRW-Landesjagdgesetzes auch eine neue Dialogkultur gegenüber dem gesamten ländlichen Raum an.

 

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Auszeichnung HR Volmarstein

Der Hegering Volmarstein wurde für sein Engagement im Naturschutz, als Anerkennung herausragender Leistungen für die Umsetzung einer Vielzahl von Maßnahmen im Rahmen des Projektes

 

" Biotopverbessernde Maßnahmen und Naturschutzleistungen im Bereich des Hegerings Volmarstein"

 

 

mit der 

"Besonderen Würdigung  2017"

 

der

Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW

 

ausgezeichnet.

 

Der Hegering Volmarstein bedankt sich bei allen aktiv Beteiligten und hier insbesondere beim

Obmann für Naturschutz Elmar Kersting

für die bisher geleisteten Anstrengungen und Leistungen. 


Rollende waldschule 2017


Osterfeuer 2017

Jäger als Sammler

Obwohl der Wettergott dieses Mal nicht für beste Bedingungen gesorgt hatte, trafen sich am Samstag 27 Jäger*innen vom Hegering Volmarstein und drei motivierte Bürger*innen vom Bürgerforum Esborn zur bereits traditionellen Müllsammelaktion, um dem Unrat, der von gedankenlosen Mitbürgern achtlos in unserer heimatlichen Umwelt entsorgt wurde, eine Abfuhr zu erteilen. 

Bei 8°C Außentemperatur, mäßigem Wind, Regen von oben und Feuchtigkeit von unten schwärmten alle Mithelfer in die verschiedenen ländlichen Stadtteile von Wetter aus, zu Stellen, die Mithelfer im Vornhinein schwerpunktmäßig ausgemacht hatten. Es wurde Müll von A wie Altreifen/Altmetall bis Z wie Zigarettenschachteln eingesammelt. Etwa 7-8 m³ Unrat, Müll, Sperrmüll wurden am Vormittag von den Helfern gesammelt und an zwei Abholpunkten, dem Denkmal am Kreuzweg Esborn und dem Eingang zum Wasserwerk in Volmarstein, für den Stadtbetrieb bereit gestellt.

Es hat die Mithelfer gefreut, dass diese Aktion bei der Bevölkerung auf Resonanz gestoßen ist, aber - muß man denn gleich mit der Polizei oder Ordnungskräften drohen, wenn einem das Treiben von Leuten unverständlich erscheint? Ordentlich fragen reicht auch, um eine aufklärende Antwort zu bekommen.  Als wenn man so dumm wäre, am hellichten Tage seinen Müll an solch exponierten Stellen  abzuladen  - obwohl - manche Zeitgenossen sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten, wenn man einmal die Fundorte von Renovierungsrückständen betrachtet.

Später am Nachmittag, als alle Würstchen gegrillt und gegessen, Getränke getrunken und viele der Mithelfern bereits zu Hause waren, überbrachte der Bürgermeister Frank Hasenberg die besten Wünsche der Stadt Wetter und bedankte sich bei den noch verbliebenen Helfern persönlich für den Einsatz.


Bericht zur 

 

Jahreshauptversammlung 

 

2017

 

 

 

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Pflanzung des 100. Streuobswiesenbaumes

 

Die Pflanzung des 100. Streuobstwiesen-Baumes im November des Jahres 2016 durch unseren Hegering ist erfolgreich abgeschlossen.


Zum Lernort Natur 

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Wetter Seefest 2017

Auch bei der 23. Ausgabe präsentierte der Hegering Volmarstein, im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit, den geneigten Besuchern des Seefestes wieder eine Auswahl an präparierten Tieren aus unseren heimischen Wäldern.

Da die "Rollende Waldschule" des Lernort Natur leider schon anderweitig belegt war konnten wir dennoch mit einigen Ausstellungsstücken aus privatem Besitz einiger Jagdfreunde*innen einen durchaus ansehnlichen Informationsstand aufbauen.

Bei bestem Wetter haben sich viele Erwachsene über Jagd und Tiere informiert und die Kinder hatten Spaß bei der Herstellung von Trittsiegeln in Ton, die sie dann mit begleitendem Lehrmaterial mit nach Hause nehmen konnten.

Immer wenn unsere jüngsten Standbetreuerinnen,  Laura und Jule, die Aufsicht hierüber übernahmen war der Zulauf besonders stark und die beiden konnten mit ihrem speziellen Wissen glänzen.

 

Selbstverständlich war auch Andrea mit Ihrem Uhu ein weiterer Anzugspunkt.

 

Fachkundig beantwortete sie alle Fragen zum Uhu und der Falknerei und auch nach der 1000sten Frage:"Ist das eine Eule oder ein Uhu?" war sie immer noch bemüht die Fassung zu behalten und geduldig Antwort zu geben.

 

Mit einer Ausfahrt für die Helfer, im Rettungsboot der DLRG, wurde der Samstag abgerundet und am Sonntag konnte das Seefest mit einem kleinen Umtrunk beendet werden.

Der Vorstand des Hegerings bedankt sich herzlich bei allen Helfern. Alles in Allem war es doch, ob der Anlaufschwierigkeiten im Vorfeld, da unsere Teilnahme lange nicht geklärt war, eine gelungene Veranstaltung und der Vorstand des Hegerings freut sich auf die vielen Mithelfer im nächsten Jahr.


Kitzsuche

Immer wieder können Kitze gerettet werden, wenn der Bauer nur rechtzeitig dem Jagdpächter Bescheid gibt, dass eine Wiese gemäht werden soll. Dieses sollte jedoch mit genügend zeitlichem Vorlauf geschehen, sodass eine Suche mit mehreren Leuten und Hunden organisiert werden kann. Am Besten ein bis zwei Tage vorher.

Ein Vorlauf mit einer Ankündigung von drei Stunden ist da keinesfalls ausreichend, erst recht nicht, wenn der Lohnunternehmer dann bereits nach einer Stunde erscheint und mit seinem Gerät, mit ca. 9 m Schnittbreite, ohne Absprache, munter drauflos fährt, obwohl der Jäger gerade die Wiese absucht.

Besonders ärgerlich ist es dann, wenn Jagdfreund Leo im Begriff ist, ein Kitz zu bergen, im nächsten Moment dann das nur knapp 10 m entfernt liegende zweite Kitz ausgemäht wird, weil der Unternehmer keine weiteren drei Minuten Zeit hat, bis der Schwaden zuende abgesucht worden ist.

Selbstverständlich wissen auch wir Jäger um die wirtschaftlichen Erfordernisse, und gerade deshalb ist die Kommunikation zwischen Landwirt und Jäger auf partnerschaftlicher Ebene zwingend erforderlich.


Mähtod                                       Mähen von außen nach innen

Folgend die Information des

 

ENNEPE-RUHR-KREIS

Fachbereich III - Ordnung und Straßenverkehr -

Leiter Allgemeine Ordnungsangelegenheiten,

Untere Jagd- und Fischereibehörde

Hauptstr. 92

58332 Schwelm

 

zur allgemeinen Kentnisnahme

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

durch die Mahd von außen nach innen sind besonders in der Zeit von Mai bis Juli Säugetiere, wie Rehkitze und Junghasen, aber auch Bodenbrüter besonders gefährdet.

 

Ich weise daher auf nachstehende Regelung hin und bitte, die Landwirte in Ihren Revieren ggf. zu sensibilisieren.

Nach § 4 Abs. 1 Nr. 5 des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.

Die Regelung hat zum Ziel, die bei der Grünlandmahd auftretenden, mahdbedingten Tierverluste wirkungsvoll zu verringern. Durch das weithin geläufige Mähen von außen nach innen ergeben sich erhebliche Verluste an Tieren. Im Verlauf des Mähvorgangs sammeln sich weniger mobile Bodenbrüter und Säugetiere nach und nach in dem immer kleiner werdenden ungemähten Bereich und fallen dort schlussendlich dem Mähwerk zum Opfer. Diese Tierverluste sind vermeidbar, indem die Flächen umgekehrt von innen nach außen oder von einer Seite aus gemäht werden und die Tiere so an die Wiesenränder gelangen und sich in ungenutzte Randstreifen flüchten können.

Da in stark hängigem Gelände (mindestens 8 %) aufgrund der mit dem Schleppereinsatz verbundenen Kippgefahr grundsätzlich nur von außen nach innen gemäht werden kann, gilt für solches Gelände das Verbot nicht.

 

Gemäß § 77 Abs. 1 Nr. 1 LNatSchG NRW handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen das Verbot in § 4 Abs. 1 Nr. 5 LNatSchG NRW verstößt.

 

Zuständige Behörde ist die Untere Naturschutzbehörde. Bitte wenden Sie sich bei entsprechenden Verstößen an Frau Klosa, Tel.: 02336/93-2632, E-Mail:  daria.klosa@en-kreis.de

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Peter Größ

 


Hilfe für das Rebhuhn

Einst Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft und bis in die 1960er Jahre bedeutende Federwildart, wird das Rebhuhn (Perdix perdix) immer seltener und seine Verbreitung immer lückiger. Der landesweite Besatz wird noch auf etwa 5.000 bis 7.000 Paare geschätzt. Daher ist das Rebhuhn in der Roten Liste von NRW als stark gefährdet eingestuft



Nachrichten der Kreisjägerschaft Ennepe Ruhr e.V.


Obleute Brauchtum und Öffentlichkeitsarbeit

Neuer Obmann für jagdliches Brauchtum in der Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr e.V. ist nun Herr Christian A. Heisler [zur Infoseite].

Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit ist jetzt Herr Harald Wiegand [zur Infoseite] zuständig.


Zur KJS-EN

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Nachrichten der unteren Jagdbehörde

Der Leiter der unteren Jagdbehörde Herbert Buchenauer steht kurz vor seiner Pensionierung.  Als Nachfolger und Ansprechpartner wird ab sofort Herr Peter Größ,  P.Groess@en-kreis.de 02336 932427 die Aufgaben übernehmen.