Mitteilungen aus dem Hegering


Es ist der Wald wie eine Kirche,

drum geh mit Andacht Du hinein.

Dort singen Vöglein fromme Lieder,

mit Deinem Gott bist Du allein.

 

Plötzlich und unerwartet verstarb am 17.12.2019 unser Jagdfreund, väterlicher Berater und Ehrenvorsitzender des Hegerings Volmarstein Dieter Behrendts, im Alter von 89 Jahren.

Schon im Knabenalter musste „Opa Dieter“, wie wir ihn zuletzt nannten, mit seiner Mutter die Verantwortung auf dem elterlichen Bauernhof übernehmen und hatte in all den Jahren seines Wirkens in der Heimat Esborn, trotz mancher Schicksalsschläge, nie die Zuversicht verloren und mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Marlies den Hof zu einem selbstvermarktenden, prosperierenden Erzeugerbetrieb aufgebaut.

Neben der Arbeit war die Jagd im heimatlichen Revier in Esborn seine große Leidenschaft. Bereits 1951 trat er dem Hegering Volmarstein bei und hat in den vielen Jahren seines Wirkens, auch als Hegeringleiter und Jungjägerausbilder, bis zum heutigen Tage seine Spuren hinterlassen.

Viele der heute älteren, aktiven Jäger haben ihr jagdliches Handwerk bei Dieter Behrendts gelernt und waren ihm bis zuletzt verbunden. Auch war Dieter immer am Geschehen im Hegering und den heimatichen Revieren interessiert und nahm, sofern es seine Gesundheit zuließ, an den Veranstaltungen teil.

 

Wir kannten Dieter als Person des Respekts mit ausgleichendem Wesen und so wollen wir Ihn in Erinnerung behalten und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. 


Der Hegering Volmarstein kann auf ein bewegtes Jahr 2019 zurückblicken.

 

Einige junge Jäger konnten wir für den Hegering Volmarstein als neue Mitglieder gewinnen, von Manfred Töllner mussten wir uns für immer verabschieden. Auch ist noch kurz vor Weihnachten unser Ehrenvorsitzender Dieter Behrendts im Alter von 89 Jahren verstorben. Wir werden den verstorbenen Waidkameraden stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns auch bei allen fleißigen Helfern, die uns im Laufe des vergangenen Jahres, sei es bei einer der zahlreichen Aktionen aber auch bei der Mitarbeit im erweiterten Vorstand, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt haben.

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren einiges bewegt. Dabei seien insbesondere unsere biotopverbessernden Maßnahmen und das Engagement der Naturschutzgruppe erwähnt. Wie in den vergangenen Jahren werden diese Maßnahmen immer von der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung LJV NRW gefördert. Mit  der Rollenden Waldschule sind wir an vielen Aktionstagen und in Schulen in Wetter vertreten und fördern so die Bildung der Bevölkerung.

Aufgrund der seinerzeit bevorstehenden Sanierungsarbeiten am Schießstand Ehringhausen mussten leider einige unserer Schießtermine gestrichen werden, jedoch wurden aber auch die Termine bis zur Schließung des Schießstandes im Juli, möglicherweise durch fälschliche mündliche Mitteilungen verursacht, nicht besucht. Der Schießplan für das kommende Jahr steht bereits und wir wünschen uns, dass von der Möglichkeit die Schießfertigkeiten zu trainieren aktiv Gebrauch gemacht wird.

 

Wir freuen uns auf ein gesundes, glückliches Jahr 2020 mit allen unseren Mitgliedern und hoffen auch in diesem Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung und wünschen allen viel Anblick und viel Waidmannsheil.

 

Viele Grüße und Waidmannsheil

Achim Hasenkämper

Allen unseren Mitgliedern, nebst Angehörigen und Verwandten, wünschen wir für das kommende Jahr viel Erfolg, Frohsinn und vor allem Gesundheit.

 

Auch soll das Jagen nicht zu kurz kommen - Immer guten Anblick und Waidmannsheil

 

 


Anlage der Streuobswiese " Am Hasenkamp" - Grundschöttel  2019


1. Tag - vorbereitende Arbeiten, Grabung der Pflanzlöcher.

Am 26 Oktober 2019 trafen sich einige Mitglieder des Hegering Volmarstein um Am Hasenkamp in Wetter Grundschöttel eine weitere Streuobstwiese mit 24 Obstbäumen anzulegen. 

Der Eigentümer des Grundstückes, Familie Garthe, hatte durch nachbarschaftliche Information erfahren, dass der Hegering solche Projekte mit Rat und Tat unterstützt. Nachdem der Kontakt zum Obmann für Naturschutz, Elmar Kersting, hergestellt war, konnte alsbald mit der Planung begonnen werden. Es ist nämlich nicht damit getan irgendwo Löcher zu graben und wild irgendwelche Bäume zu pflanzen, vielmehr ist da die Expertise und das Wissen eines Fachmannes gefragt.

So galt es zunächst aus den Vorstellungen des Grundstückeigentümers ein Konzept zu entwickeln, wie die Streuobstwiese sinnvoll angelegt und später einmal bewirtschaftet werden sollte. Letztendlich wurde dann beschlossen, dass der Siepen mit 24 hochstämmigen Obstbäumen, alter Sorten, mit einem Kronenansatz von min.  1,80 m, bepflanzt werden sollte. Für später ist dann die Beweidung der Fläche durch die schottischen Hochlandrinder des Grundstückeigentümers vorgesehen. 

Sicherlich wird jedem Betrachter der stämmigen Hochlandrinder einleuchten, dass zur Sicherung der jungen Bäume besondere Maßnahmen vorgesehen werden mussten.

Bei der Beschaffung der Bäume war die Bommerholzer Baumschule behilflich. Das benötigte Pflanz- und Sicherungsmaterial lieferte die Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Hasslinghausen. Dieses sind im Einzelnen, Zaunpfähle, Zaunhalbriegel und Wildgatterdraht zur Herstellung der stabilen Dreiböcke gegen den Verbiss durch die Rinder, 6-Eck Kannichendraht zum Schutz des Wurzelballens gegen Nager, Baumbindegurt, Verbissschutzmanschetten sowie Blumenerde zur Bodenverbesserung im Pflanzloch und Rindenmulch zum Abdecken der Baumscheiben gegen das Auflaufen unerwünschter Wildkräuter und Gras. 

Bei gutem trockenem Herbstwetter wurde am 26. Oktober 2019 , gegen 9 Uhr, mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen.

Mit einem kleinen Bagger, der uns freundlicherweise von Siegfried Hilleringhaus zur Verfügung gestellt wurde, wurden sofern es die Geländeverhältnisse zuließen, ein Teil der Pflanzlöcher gegraben. Andererseits war jedoch auch im steilen Gelände Handarbeit mit Hacke, Spaten und Schüppe erforderlich.


Zugleich wurden dann von verschiedenen Teams die vorbereitenden Arbeiten erledigt. Akribisch wurde das Drahtnetz aus Hühnerdraht zugeschnitten. Alle benötigten Materialien wurden gleichmäßig aufgeteilt und zu den Pflanzlöchern verbracht. Mit einer Lehre wurden die gleichmäßigen Abstände der Pflöcke, dem hohen Anspruch eines Geometers entsprechend, um die Pflanzlöcher bestimmt. Mit kräftigen Schlägen wurden die Pflöcke sodann in den Boden getrieben. Am frühen Nachmittag hatten dann alle Teilnehmer sich die Stärkung mit einer leckeren Käsesuppe verdient. Der besondere Dank hierfür geht von dieser Stelle aus an die Frau des Hauses.

Leider konnten an diesem Tag nur etwa 1/3 der Pflanzlöcher vorbereitet werden das es doch ein wenig an Manpower gefehlt hatte und so wurden weitere Arbeiten auf den nächsten Aktionstag verschoben. 

2. Tag  - Pflanztag, Hilfe der Esborner Schlepperfreunde

Vor dem 09. November 2019, dem vorgesehenen Pflanztag zeichnete sich ab, dass die Beteiligung von Hegeringsmitgliedern, was wohl auch der Zeit der Jagden geschuldet war, gering werden würde. Kurzerhand wurden die Treckerfahrer der ESBORNER SCHLEPPERFREUNDE, welche alle der Natur und der ländlichen Heimat verbunden sind um Mithilfe gebeten.

Getreu dem Motto, welches in dieser Gruppe herrscht, - "Viele Hände...schnelles Ende!" - haben einige Kameraden spontan und uneigennützig zugesagt und kamen mit Ihren historischen Treckern zum Hasenkamp gefahren.

 

 

Dem Plan entsprechend wurden die angelieferten Bäume verteilt und unter der Leitung von Elmar Kersting wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. 

Auch Bürgermeister Frank Hasenberg ließ es sich nicht nehmen mit anzufassen.

Eine erste Gruppe musste noch die restlichen Bewehrungspflöcke in den Boden schlagen, eine weitere Gruppe wurde mit dem fachgerechten Pflanzen der Bäume beauftragt, während sich die letzte Gruppe der Bewehrung zum Schutz der Pflanzen widmete. 


Es stellte sich heraus dass , das Einschlagen von noch 48 restlichen Holzpflöcken doch eine ziemlich kräftezehrende und schweißtreibende Arbeit ist und so war man(n) froh als sich eine Quelle mit hopfenhaltigen Getränken auftat.

 

 

Diese Verschnaufpause hatte man sich redlich verdient. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allzu lange darf die Pause dann doch nicht dauern, sonst wird man zu kalt.

 


 

 

 

Die restlichen Bäumchen müssen noch unbedingt in de Erde gebracht werden.

 

Zunächst wird das Pflanzloch mit einem Gemisch aus dem Aushub und etwas Pflanzerde nivelliert. Die Tiefe des Loches muss so bemessen sein, dass die Veredelungsstelle des Stammes später eine handbreit über dem Boden zu stehen kommt.  Sodann wird um die Wurzeln mit dem 6-Eck-Drahtgeflecht, dem Rest der Pflanzerde und Bodenaushub ein Wurzelballen gebildet. Die Pflanzerde dient dazu dass die feinen Wurzeln möglichst homogen umschlossen werden und das Bäumchen einen leichteren Wachstumsstart hat. Das Drahtgeflecht muss dicht verschlossen sein damit Wühlmäuse oder andere Nager keine Möglichkeit haben die empfindlichen Wurzeln zu verbeißen.  Alsdann wird das Loch mit der restlichen Erde aufgefüllt alles angetreten und

angegossen. 

 

 

Mit fachmännisch geschultem Blick erfolgt die Kontrolle.

 

Die richtige Seite ist oben... alles klar!

 

 

Jäger und Schlepperfreunde fassen gemeinsam an.

 

Alle Bäume wurden angebunden.

 

Dennoch konnten ob der schon fortgeschrittenen Zeit nicht sämtliche Arbeiten beendet werden.  So muss für die Herstellung  der Bewehrung an den letzten Bäumen nochmals ein neuer Termin anberaumt werden. Dieses soll jedoch erst im neuen Jahr 2020 geschehen, da die Rinder ohnehin noch nicht auf diese Weide gelassen werden und somit der Schutz der Bäumchen noch nicht unbedingt erforderlich ist. 


Nach der Stärkung mit leckerer Erbsensuppe, etwas "groggy", aber zufrieden mit der geschafften Arbeit, wurde die Aktion für diesen Tag beendet. Die Schlepperfreunde bestiegen ihre historischen Traktoren und rückten mit knatternden Motoren ab.  

 

Resümierend kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit der beiden Vereine gut geklappt und Spaß gemacht hat und somit ein Erfolg war.

Man muss leider jedoch auch feststellen, dass der Hegering ohne die fleißige Mithilfe an diesem Tage nicht so weit gekommen wäre.

 

Deshalb sei den Esborner Schlepperfreunden an dieser Stelle ausdrücklich gedankt und versichert dass wir diese Aktion bei einer Feier zusammen mit der Naturschutzgruppe des Hegerings Revue passieren lassen werden.

 

 


Umwelt und Kindertag Wetter (Ruhr) 21.09.2019


Lernort Natur und der Hegering Volmarstein auf dem Seefest Wetter 31.8. - 01.09.2019

Auch bei der 24. Ausgabe des Seefestes am Harkortsee war der Hegering Volmarstein wieder mit einem repräsentativen Stand und der Rollenden Waldschule vertreten. 

Leider konnten wir in diesem Jahr unseren Zuschauermagneten, den Greifvogelpavillon mit Uhu und Schleiereule, nicht präsentieren, da unsere Falknerin den Termin leider nicht wahrnehmen konnte.

Auch wenn unser Standplatz auf der Schwimmbadwiese ein wenig abseits vom Trubel und Strom der Besucher auf der "Schlemmermeile" und bei der Musikbühne liegt, fanden wieder viele Interessierte den Weg zu uns, womit wir unser Ziel, die Fauna der heimischen Natur, der Bevölkerung und im besonderen den Kindern nahe zubringen, erfüllen konnten. Einige Kinder berichteten uns sogar, dass sie uns jedes Jahr besuchen würden und bereits eine schöne Spurensammlung aus Ton zuhause hätten.   

 

Der Hegering Volmarstein dankt allen fleißigen Helfern, die diese Sache wieder zu einem Erfolg haben werden lassen.


Osterfeuer 2019 Am Hilligloh


Frühjahrsputz 2019 im Revier  - Jäger als Sammler - Müllsammelaktion

Jedes Jahr aufs Neue erschüttert, fragen sich die aktiven Teilnehmer unserer Aktion:" Was mögen sich diese, unsere Zeitgenossen, die Ihren Abfall und Unrat einfach so in unserer Umwelt abgeladen haben, wohl dabei gedacht haben?"  

 

Die Antwort kann nur sein  .....  Nichts ..... möglicherweise sind diese Subjekte nicht in der Lage zu denken, weil - anders ist ihr Tun nicht zu erklären.

 

 

Zum Bericht und Bildern auf der Seite Naturschutz geht's hier

- bitte anklicken

 






Wurftaubenschießen auf dem Jagdparcour in Buke  2019

Samstag - 11. Mai 2019   ab 15:00 Uhr

Jagdparcour Buke,  Dune 3,  33184 Altenbeken-Buke  

Wie in den vorhergehenden Jahren wollen wir auch dieses Jahr wieder zum Jagdparcours nach Buke-Altenbeken fahren.

 Der Jagdparcous ist bereits für eine Rotte gebucht und die Teilnehmerzahl ist somit auf maximal 8-10 Schützen begrenzt.

Wir treffen uns rechtzeitig vorher und bilden Fahrgemeinschaften.

 Treffpunkt zur Abfahrt

Wengern - Roter Platz

12:15 Uhr

Geschossen wird mit der eigenen Flinte, die Munition muß auf dem Schießstand erworben werden. Die Kosten für 100 Schuß betragen z. Zt. 70,- €, der Eintritt ist für Mitglieder des LJV kostenlos.

 

 


Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und der AGB des Jagdparcours Buke

[siehe hier] 

ist eine  

verbindliche Zusage bis zum  20.April 2019 

unbedingt erforderlich. 

 

Die Schießstandgebühren in Höhe von € 70,- Vorkasse bitte bei Anmeldung entrichten.

Die Gebühren könne bei Nichtteilnahme nicht zurückerstattet werden.

 

Wer gerne mitfahren möchte, sollte sich bis zum o.g. Termin entweder bei Achim Hasenkämper direkt oder über unser Kontaktformular anmelden. [siehe hier]


2. Naturschutzeinsatz 2019          Kopfweidenschnitt im Huckerschen

An einem kalten Februarmorgen, aber bei bestem, trockenem Wetter,  trafen sich Jäger*innen des Hegerings zu Pflege der Kopfweiden im Huckerschen. 

 

Die in den 1990er Jahren, vom damaligen Naturschutzobmann des Hegerings Volmarstein - Herbert Stratmann, gesetzten Kopfweidenstecklinge habe sich im Laufe der Zeit zu stattlichen Bäumen entwickelt.

 

 Zum Vergleich das nebenstehende Bild aus dem Jahre 2007.

 

Seit Anbeginn unterliegen die Kopfweiden der regelmäßigen Pflege durch den Hegering Volmarstein. 

Nachdem letzten selektiven Schnitt vor drei Jahren wurden nun die restlichen Weiden geschneitelt. Durch diesen selektiven Schnitt bleiben genug Weiden erhalten um für die kommenden Jahre Lebensraum für viele Tierarten sowie Nist- und Brutmöglichkeiten zu bieten.

Die geschneitelten Triebe wurden dann zu Totholzhaufen am Rande der Wiese aufgeschichtet. Ein Teil der Triebe wurde zur weiteren Verwendung als Stecklinge vorbereitet.


1. Naturschutzeinsatz 2019           Teichpflege im Düsteren Siepen

Zum ersten Naturschutzeinsatz des Jahres 2019 treffen wir uns am kommenden

Samstag den 9.02.2017 um 9.00 Uhr an der Teichanlage Hilleringhaus im Düsteren Siepen 1 in Wetter-Grundschöttel.

 

Hier weiter lesen

Der erste Einsatz der Naturschutzgruppe  im Jahr 2019  am Teich "Im Düsteren Siepen" wurde am 09. Februar durchgeführt. Insgesamt 10 Jäger*innen haben im Umfeld des Teiches Licht und Luft geschaffen, den Stockausschlag beseitigt und die Binsen geschnitten. Algen und abgestorbene Pflanzenreste wurden im Uferbereich soweit möglich entfernt. Mit einem zünftigen Frühstück wurden die Aktion beendet. Diese erste Aktion zeigte wieder einmal das Engagement der Volmarsteiner Jäger*innen im Bereich des Naturschutzes.

Wir alle tun dieses nicht nur der Umwelt zuliebe, nein - auch hat sich über die Jahre ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Freundschaft im Hegering Volmarstein entwickelt.

Wir laden alle Jäger*innen, insbesondere die jungen, ein mit uns gemeinsam zu wirken und zu schaffen und wir würden uns freuen wenn wir sehen könnten, daß diese lange Tradition im Hegering Volmarstein weiter geführt werden würde.     



Streuobstwiese im Steinhausen November 2018

Sie können es nicht sein lassen!

 

Am 10. November 2018 trafen sich ein paar unentwegte Kameraden um auf Initiative des Eigentümers auf Gut Steinhausen weitere Obstbäume anzupflanzen.

Somit ist in den letzten Jahren die Anzahl, der im Bereich des Hegerings Volmarstein, unter Mithilfe der Jäger*innen, angepflanzten Obstbäume auf mehr als 150 angestiegen.

Wir freuen uns, dass wir solche, der Natur verbundenen Unterstützer in unseren Reihen haben. 

 

Wir und die uns umgebende Natur bedanken uns für die tatkräftige Hilfe.

 


Nachruf Karl-Dieter Schmalenbeck

Der Hegering Volmarstein nahm im September Abschied von seinem Ehrenmitglied Karl-Dieter Schmalenbeck, der am 6. September 2018, im gesegneten Alter von 93 Jahren, nach kurzer Krankheit verstorben ist.

Mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali“ begleitet das Bläserkorps seinen letzten Weg.

Auf dem Stammhof der Familie, in Esborn, lebte und wirkte Karl-Dieter mit all seinen Kräften und baute den Hof aus. Der Natur war er immer verbunden, ob als Bauer oder Jäger.  Schon als Heranwachsender machte er seine ersten Erfahrungen bei der Jagd auf Hasen im väterlichen Revier. Nach der Kriegsgefangenschaft in Amerika kehrte er wieder in die Heimat zurück um alsbald den Hof und die Jagd vom Vater zu übernehmen.  Mit dem Erwerb seines Jagscheins 1948 trat er dem Landesjagverband bei und übte die Jagd bis ins hohe Alter von 83 Jahren aus. Dem Hegering Volmarstein war er somit von Anbeginn an verbunden.

 

So wie wir Karl-Dieter kannten, geistig rege und als väterlichen Freund, wollen wir Ihn in Erinnerung behalten und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen

Mit der Rollenden Waldschule zum Besuch auf dem Hof Kalthoff in Esborn-Albringhausen.


Blühstreifen/ -wiesen in Volmarstein, Grundschöttel, Silschede und Esborn

Aufgrund der Informationsveranstaltung vom Februar diesen Jahres haben der Hegering Volmarstein und der Landwirtschaftliche Ortsverband Esborn/Wengern/Volmarstein, mit Unterstützung der Grundstückseigentümer, die Initiative ergriffen.


Nordrhein-Westfalen übernimmt Gebühren für die Untersuchung von Schwarzwild auf Trichinen

 

Damit wird eine Forderung des Landesjagdverbandes NRW im Rahmen der Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) erfüllt. 

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: „Wildschweinbejagung ist neben vielen anderen Maßnahmen ein wichtiges Instrument gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest“

 

29. März 2018, Düsseldorf (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen). Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab dem 1. April 2018 die bei den Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Untersuchungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild. Für das Jahr 2018 werden die Kommunen gebeten, keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung zu erheben. Bisher war nur die Trichinen-Untersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit.

  

 

„Das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest kann unter anderem durch die Bejagung von Wildschweinen minimiert werden. Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Markpreise durch mehr Wildangebot sinken“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich von Osteuropa weiter nach Westen aus. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass ein Eintrag der Seuche am ehesten in die Wildschweinpopulation zu erwarten ist


Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Der Hegering Volmarstein sucht für die Mitarbeit im erweiterten Vorstand

eine(n) Obmann/frau für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Gesucht wird ein motiviertes Hegeringsmitglied für die Mitarbeit in unserem Team, welches unsere Anliegen bezüglich des Hegerings und der Jagd in die Öffentlichkeit transportiert, Artikel für den RWJ und die Medien verfasst, Kontakte zur Presse pflegt und unsere Website betreut.

 

Bei Interesse bitte das Kontaktformular nutzen und melden.

 


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Aufhebung der Schonzeiten für Schwarzwild

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat per Erlass vom 4. Januar 2018 die Unteren Jagdbehörden gebeten, die Schonzeiten für alles Schwarzwild auf allen bejagbaren Flächen mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März 2021 aufzuheben. „Die Schonzeit für Schwarzwild ist damit aus Gründen der Landeskultur i. S. von § 22 Absatz 3 BJagdG Satz 1 landesweit ganzjährig aufgehoben“, so das Ministerium.

Ausgenommen von dieser Schonzeitaufhebung sind nur Bachen mit gestreiften Frischlingen unter ca. 25 kg.

Das NRW-Landwirtschaftsministerium begründet diesen Schritt mit der aktuellen Entwicklung des ASP-Seuchengeschehens in Polen und Tschechien sowie mit sehr hohen Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, Sportanlagen sowie Grünflächen in befriedeten Bezirken.

Zugleich soll die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW kurzfristig ein Bejagungskonzept erstellen, um eine waidgerechte Jagdausübung sicherzustellen.

LJV-NRW


Jagd am Kunstbau

 

wird im ganzen Land wieder erlaubt werden –

Ministerium mahnt intensive Bejagung von Beutegreifern zum Schutz der Tierwelt an

 

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Nachrichten der Kreisjägerschaft Ennepe Ruhr e.V.


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