Naturschutz

Der Hegering Volmarstein betätigt sich auf vielen Gebieten, die dem Naturschutz- und Biotopverbesserungen zugute kommen.

Der Obmann der Naturschutzgruppe plant und koordiniert Hege- und Naturschutzmaßnahmen, die der Verbesserung des Lebensraumes unserer heimischen Tierwelt dienen. 

Viele jährlich sich wiederholende Arbeitsstunden, die immer mit einer Gruppe von bis zu 15 engagierten Waidkameraden abgearbeitet werden, gehen in die Neuanlage, aber auch in den Erhalt und die Pflege der bereits vorhandenen Biotope. Dies sind die Streuobstwiesen "Auf der Hinnebecke", "Am Altenhainsberg", "In der kalten Welt", die Anpflanzungen in der "Ruhraue", die Biotopverbindungshecke "Am Kronen", der Teich "Im düsteren Siepen", die Bekämpfung der Herkulesstauden und der Kopfweidenschnitt  "Im Huckerschen" aber auch die Anbringung von Wildwarnreflektoren an Hauptverkehrsstraßen sowie Müllsammelaktionen.

Viele dieser Aktionen wurden großzügig durch die Wildtier und Biotopschutzstiftung NRW, aber auch durch die Eigentümer und Pächter der Flächen unterstützt und gefördert.


Blühstreifen/ -wiesen in Volmarstein, Grundschöttel, Silschede und Esborn

Jeder der offenen Blickes durch unsere heimatliche Kulturlandschaft geht kann es  feststellen.

In den letzten Jahren ist das Bunt immer weiter verdrängt worden und das  Grün wurde zur vorherrschen Farbe.

Durch rationelle landwirtschaftliche Erzeugungsmethoden, aber auch besonders durch modernen und pflegeleichten Gartenbau im privaten Bereich, ist der Lebensraum  von Bienen, Hummeln und anderen Insekten stetig zurück gegangen


Aufgrund der Informationsveranstaltung vom Februar diesen Jahres haben der Hegering Volmarstein und der Landwirtschaftliche Ortsverband Esborn/Wengern/Volmarstein, mit Unterstützung der Grundstückseigentümer, die Initiative ergriffen. Mit finanziell überschaubarem Aufwand und viel privatem Engagement wurde Blühstreifen und Blühwiesen geschaffen, die den Insekten, aber auch Bodenbrütern, Lebensraum bieten. Nach reiflicher Überlegung und fachlicher Beratung durch die Samenhersteller wurden, die für unsere Umgebung und Böden geeigneten, verschiedene Sämereien angeschafft und Ende April/Anfang Mai zusammen auf mehreren Flächen im Einzugsbreich des Hegerings Volmarstein ausgebracht.

So haben Landwirte und Jäger bereits die Idee in die Tat umgesetzt und in beachtlichem Maße zusammen mehr als 2 ha Fläche in blühende Oasen verwandelt. Ebenso kann beobachtet werden das viele Gartenbesitzer eine kleine Ecke in Ihrem Garten bereit gestellt haben. Es sind auch kleinste Flächen, unter Berücksichtigung der Flugweiten der Insekten, ein wichtiger Beitrag zur gesamten Entwicklung. Immer wieder können Spaziergänger beobachtet werden, die die bunte Blütenpracht bewundern und hoffentlich lassen sich noch mehr Gartenbesitzer dazu eine kleine Ecke derart zu gestalten.

Obwohl wir in diesem Jahr eine sehr lange Trockenperiode zu überstehen haben und somit erschwerende Bedingungen herrschen, kann doch der erste Versuch bisher als gelungen betrachtet werden. So wurden die Blüten, besonders in der Anfangszeit sehr gut von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen, etc. angenommen. Es war eine Freude mit anzusehen, wie auf nur einem Quadratmeter Blühfläche, zu jeder Zeit, mehr als 15 verschiedene Insekten fleißig Nektar sammelten.  Z.Zt., Ende Juli 2018, leiden jedoch die später blühenden Pflanzen der Mischungen unter der extremen Austrocknung der Böden, so das der Zenit der Blütenpracht bereits erreicht zu sein scheint.

 

In jedem Fall werden wir Erkenntnisse aus diesem Jahr sammeln und bei geneigtem Nachfragen gerne weitergeben. 

 


Frühjahrsputz im Revier

Volmarsteiner Jäger sind aktive Naturschützer

 

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um im Revier klar Schiff zu machen. Auch bei uns befreien Jägerinnen und Jäger jetzt die Reviere von Müll und Unrat.

Am Wochenende trafen sich bei eisiger Kälte die Mitglieder des Hegering Volmarstein wieder zum „Frühjahrsputz“, um Altglas im Gebüsch, Autoreifen am Wegrand und jede Menge illegal entsorgten Verpackungsmüll einzusammeln. Beeinträchtigt wurde die Aktion durch den über Nacht gefallenen Schnee, der das Einsammeln des Konsummülls erschwerte. Trotzdem wurden über 50 blaue Müllsäcke zusammen getragen und an verschiedenen Sammelstellen deponiert.

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Waidmänner von Mitgliedern der DLRG Wetter.

Nicht nur in den Ruhrauen, auch an den großen Hauptverbindungsstraßen zwischen den Ortsteilen Wengern, Esborn, Silschede, Volmarstein und Grundschöttel wurde der Unrat eingesammelt, da dort erfahrungsgemäß der meiste Abfall aus den Autos heraus geworfen wird.

Verpackungsreste, die von Wildtieren gefressen werden können, stellen für die Tiere eine erhebliche Gefahr dar. Metallteile und Drähte, in denen sich die Tiere verfangen können, führen oftmals zu einem qualvollen Tod. Aber auch Verpackungsreste und Schnüre werden von Vögeln zum Bau der Vogelnester mit fatalen Folgen eingesetzt: Das Regenwasser kann nicht ablaufen, die Jungvögel erfrieren.

 

„Jedes Frühjahr stehen wir vor Bergen mit illegal entsorgtem Müll in unseren Revieren. Mit unserer Säuberungsaktion, die wir mit Mitgliedern unseres Hegerings schon seit vielen Jahren durchführen, leisten die Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz“, sagt Achim Hasenkämper, Hegeringleiter in Volmarstein.

 

Der Stadtbetrieb wird zum Ende der Aktion über die Sammelstellen informiert und sorgt anschließend für den Abtransport der Müllberge.

Otmar Benner (Stadtanzeiger, Wetter, 21.03.2018)


Samstag - 17. März 2018   09:00 -12:00 Uhr

Müllsammelaktion in den heimischen Revieren.

Treffpunkt „Roter Platz“ in Wengern.

Die Mitglieder des Hegerings sind aufgerufen hier unterstützend mitzuwirken.

Anschließend Grillvergnügen.


Jahresbericht 2017/2018 - NATURSCHUTZ-

 

Liebe Waidkameradinnen, liebe Waidkameraden!

 

Auf Grund der Vielfalt der Tagesordnungspunkte werde ich mal wieder versuchen, einen kurzen Jahresbericht zu halten. Denn viele der Aktivitäten sind auf unserer Internetseite www.hegering-volmarstein ersichtlich, beschrieben und mit schönen Fotos hinterlegt und den Meisten von uns daher bekannt. Auch in der Lokalpresse waren wir im vergangenen Jahr mit 4 gut geschriebenen Artikeln vertreten.

Für unsere wirklich gut aufgemachte und auch gepflegte Internetseite möchte ich mich in diesem Rahmen einmal besonders bei unserem 1. Vorsitzenden Achim Hasenkämper bedanken.

 

An 12 Einsatztagen und mit fast 400 geleisteten Arbeitsstunden wurde wieder einmal viel für den Naturschutz  in diesem Berichtsjahr getan. Unsere Arbeiten gliedern sich in folgende Bereiche:

 

Beginnen will ich mit der

 

-Biotopverbesserung und Pflege

 

Hier ist besonders die Neuanlage der Streuobstwiese -Nottenkämper- mit 29 hochstämmigen Obstbäumen zu nennen. Nach einer Anfrage durch den Rotaryklub Wetter-Herdecke-Ruhrtal (hier Ralph Näscher), die auf der Suche nach geeigneten Flächen zur Baumbepflanzung waren, konnte ich aus meinem Fundus an Voranfragen, schnell auf die vorgesehene Fläche von Jürgen Nottenkämper am Sandberg verweisen. Hierbei handelt es sich um eine steile Südhangwiese, also eine Ideallage für Streuobstwiesenbäume. Gesagt, getan und ausgeführt! Mitte September wurde von mir ein Pflanzplan erstellt und die Pflanzstellen der 29 Obstbäume mit Ralph Näscher in der Örtlichkeit abgesteckt. Die Obstbäume wurden nach einem ausführlichen Beratungsgespräch bei den Bommerholzer Baumschulen bestellt. Ebenso wurde das übrige benötigte Pflanzmaterial (Stützpfähle, Verbiss- und Fegeschutz, Mäuseschutzgitter usw.) von den Rotariern bestellt und bezahlt. Am Sonntagnachmittag den 5. November 2017 war es dann so weit. Mit über 35 Helfern (11 vom Hegering) wurden alle Bäume einschließlich Anbindung und Anbringung alle Schutzmaßnahmen in den Boden gebracht. Die Pflanzaktion endet gegen 17.00 Uhr mit einen leichten Schneeregenschauer, sodass wir uns alle gemeinsam bei einem gemütlichen Kaffeetrinken in Jürgen's Garage, über die gelungene Veranstaltung freuen konnten. Weiteres könnt ihr auch aus dem Presseartikel der WP vom 08.11.2017 auf euren Tischen entnehmen.

 

Im März 2017 erhielten die Bäume der Streuobstwiese -Kalte Welt- einen Erziehungsschnitt.

 

Anfang April stellten wir mit 8 WK die Dreiböcke in der Streuobstwiese -Mayweg- endgültig fertig. Sodass, der Schutz für die Beweidung durch Rinder sicher gestellt ist.

 

Weiter wurde im vergangenen Jahr wieder der Adlerfarn in den beiden Streuobstwiesen -Altenhainsberg- und -Kalte Welt- durch eine dreimalige Mahd mit Sense und Freischneider bekämpft.

 

Dem Bärenklau sind wir wieder in 11 verschiedenen Flächen an 4 Einsatztagen mit Machete und Sense zu Leibe gerückt. Unsere Erfolge sind heute deutlich erkennbar. Denn es gibt inzwischen viele Flächen auf denen kein oder nur noch wenig Bärenklau wächst. Aber das heißt nicht, dass wir diese aus den Augen verlieren, eine jährliche Kontrolle wird weiterhin durchgeführt. Getreu dem Motto -wehret den Anfängen-.

Wir betreuen zur Zeit zusammenhängende Flächen mit einer Größe von über 5 ha. Dazu kommen 5,2 km Bachläufe und 2,7 km Straßen- und Wegeböschungen. Ein entsprechend gut erstellter Presseartikel zu diesem Thema wurde am 22. Juli veröffentlicht. Hierzu gab es auf der Webseite der Westfalenpost sogar ein Video mit unserem Bärenklautöter Horst Arthur Gottmann in Aktion zu sehen.

Beim letzten Aktionstag am 26.Juli 2017, dem Nachblütenschnitt auf allen Flächen, waren wir mit 17(!!!) Helfern unterwegs. Anschließend wurden wir von unserem Waidkameraden Gerd Völker und seiner Frau Marianne zum gemütlichen Grillen und Umtrunk auf dem Hof eingeladen. Lieber Gerd hierfür nochmals unseren herzlichen Dank. 

 

Desweiteren wurden im November 15 Kopfweiden -Im Huckerschen- gescheitelt.

 

 

-Einsatz von Wildrettern

 

Wieder waren im vergangenen Jahr die vom Hegering erstellten akustischen Wildretter bei der Grasmahd im Einsatz.

Auch hier bleibt wieder festzustellen:

Der Wildretter ist kein Wundermittel, aber im Zusammenspiel mit  "Abend vorher offenmähen", Tüten aufstellen, vorher mit dem Wildretter durchgehen, von innen nach außen mähen, usw. ist er eine wirklich gute Ergänzung.

 

Ebenso möchte ich die an der Esborner Straße neu angebrachten Wildwarnreflektoren erwähnen. Ich hoffe, dass sich hier die gleichen Erfolge wie an der Schwelmer Straße und an der Kohlenbahn einstellen. Hier hat es seit der Anbringung im Jahre 2014 keinen nächtlichen Rehwildunfall mehr gegeben.

 

-Biotop-Hegepreis 2017

 

Auf dem Landesjägertag in Gütersloh erhielten wir für unsere Bewerbung zum Biotophegepreis 2017 leider (kleines leider!) nicht den mit 2000,- Euro ausgelobten Preis, dieser ging an den Hegering Vlotho. Dafür bekamen wir auf großer Bühne eine besondere Würdigung, in Form einer überreichten Ehrenurkunde mit der entsprechenden Ansprache aus den Händen vom LJV-Präsidenten Herr Müller-Schallenberg. Weiteres hierzu könnt ihr nachher aus dem Bildervortrag ersehen. Auch aus den entsprechenden ausgelegten Zeitungsartikeln, der WP vom 14.8. und aus dem ganzseitigem Artikel der Ausgabe 10/2017 des RWJ geht unser über 25 Jahre tatkräftiges Wirken hervor.

 

Rückblickend auf die geleisteten Arbeiten war dies wieder ein sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr der Naturschutzgruppe.

 

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen 23 beteiligten Waidkameradinnen und Waidkameraden der Naturschutzgruppe für Ihr tatkräftiges Zupacken im letzten Jagdjahr bedanken.

Mein besonderer Dank geht hierbei an meinem Stellvertreter Sascha Böhle.  

 

 

Jahresbericht zu Lernort Natur

 

 

- Sitzung des Beirates und Mitgliederversammlung

 

Eine Sitzung des Beirates und die Jahreshauptversammlung Lernort Natur fand bisher noch nicht statt.

Geplant und eingeladen wurde aber bereits zu den Sitzungen und zwar für Donnerstag den 22.März 2018 im Haus Kemnade in Witten.

 

- Unsere Einsätze beim Lernort Natur

 

Der Hegering Volmarstein hatte 2017 insgesamt 8 Einsätze in Sachen Lernort Natur, davon 6 Einsätze mit der "Rollenden Waldschule".

 

 

08.03.2017     Oberlinschule der ev. Stiftung    -WK Baumgart/Gottmann

27.04.2017     Grundschule Volmarstein (zwei 3.Klassen)   -WK Overhoff/O.Schmidt

16.06.2017      25 Kinder auf dem Hof Schmalenbeck zu Gast    -WK  Schmalenbeck

01.07.2017      Dorffest Volmarstein    -durch die WK der Bläsergruppe  

06.07.2017      Waldgang mit 35 Kindern u. 5 Erw. des KG Albringhausen   -WK B. Kalthoff

08.07.+ 09.07.2017     Seefest     -durch die WK der Bläsergruppe

29.11.2017     Grundschule Volmarstein (zwei 3.Klassen)  -WK Overhoff/O.Schmidt

30.11.2017     Oberlinschule der ev. Stiftung    -WK Baumgart/Overhoff

 

 

Herzlichen Dank an die betreuenden Waidkameraden für ihren Einsatz und die geleistete Öffentlichkeitsarbeit!

 

 

- Planung Lernort Natur 2018

 

Vermutlich durch den gut aufgemachten, fast ganzseitigen erschienen Presseartikel vom 3.Februar 2018 im Lokalteil Wetter der WP/WR, habe ich viele Anfragen bezüglich des Einsatzes der "Rollenden Waldschule" erhalten. 2 angefragte Termine konnten wir nicht bedienen, da diese bereits anderweitig vergeben sind. Aber 5 Einsätze stehen bereits fest.

 

24.  Mai 2018  Kinderarche Grundschöttel

02. Juni 2018  Aktionstag Wochenmarkt Wetter          

15. Juni 2018  Aktionswoche "Zu Gast bei ... Natur und Kultur 2018" der Stadt Wetter

                        Ort: Hof Bernd Kalthoff

                          Unser Motto: Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen

                        Angebot: RW, Naturmemory, Nistkastenbau, Waldgang usw.

Termin offen  Kinderfest ABUS  

01. + 02. September 2018   Seefest (Bläsergruppe)

 

 

Planungen und Informationen zum Naturschutz

 

Die diesjährige Müllsammelaktion findet am Samstag den 17. März 2018 statt. Treffpunkt um 9.00 Uhr „Roter Platz“ Wengern. Die DLRG-Wetter  möchte sich erstmals bei dieser Aktion mit ca. 10 Personen beteiligen.

 

Am Sonntag den 22.April 2018 um 10.00 Uhr findet eine 6 km Biotop-Wanderung zu 5 von uns angelegten Biotopen für alle Mitglieder der KJS statt. Die Personenzahl ist auf max.40 begrenzt.

Treff- und Startpunkt ist die Streuobstwiese "Hinnebecke" der Familie Beckmänning Schwelmer Str.43 in Grundschöttel. Ziel und Endpunkt ist die Streuobstwiese der Familie Jürgen Nottenkämper am Sandberg (weitere Erläuterungen siehe ausgelegten Programmablauf).

 

Teilnehmen können natürlich auch Mitglieder aus unserem Hegering. Sollte die max. Personenzahl aber bereits vorrangig durch die Mitglieder der anderen Hegeringe erreicht werden, so würde ich unsere Mitglieder bitten, bei einem weiteren Termin im nächsten Jahr mit zuwandern.

 

Desweiteren sind geplant:

 

Unterstützung des Bürgerforum Esborn bei der Anlage von Blühstreifen. Reger Informationsaustausch und erste Besichtigungen von geeigneten Flächen erfolgten bereits.

 

Desweiteren führen wir die jährlichen Obstbaumschnitte, Adlerfarnschnitte und Bärenklauschnitte durch. Die Terminplanung ist im "Grünen Blatt" abgedruckt und auf der Internetseite eingestellt.

Weitere Termine oder Änderungen können sich je nach Blütenstand der Pflanzen in kurzer Absprache ergeben.

 

Neue Gesichter in unserem hervorragend aufgestellten Team sind immer gerne gesehen und können sich im Anschluss an diese Sitzung zwecks weiterer Informationen bei mir melden.

 

Wie in jedem Jahr, weise ich darauf hin, dass die Schonfrist für Hecken, Büsche und auch Bäume (die nicht als Wald gelten) am 1. März beginnt und am 30. September endet. Das „Fällen bzw. auf den Stocksetzen“ ist innerhalb dieser Zeit verboten! Ich bitte um Einhaltung dieses Verbotes.

 

Somit bin ich am Ende meiner Ausführungen angelangt.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei allen Waidkameradinnen und Waidkameraden bedanken, die ich nicht besonders erwähnt habe, die sich aber im Rahmen ihrer Jagdausübung für den Natur- und Artenschutz sowie den Lernort Natur einsetzen.

 

Für das Jagdjahr 2018/2019 wünsche ich Euch/Ihnen

einen guten Anblick und viel Waidmannsheil

 

Euer Obmann für Naturschutz und Lernort Natur

 

Arbeitsstundenauflistung:

Datum              Arbeiten/wo                                         Personen/Stunden                   Gesamtstunden

 

18.03.2017        Müllsammlung                                                  27        5                                 135

29.03.2017        Erziehungsschnitt Streuobstwiese                     3          1,5                               4,5

                        -Kalte Welt-

08.04.2017        Fertigstellung der Dreiböcke                             8          3,5                               28

                        -Streuobstwiese Mayweg-

27.05.2017        1. Adlerfarnschnitt                                            8          3                                  24

                        -Streuobstwiesen Altenhainsberg/Kalte Welt-

21.06.2017        1.Bärenklauschnitt / Au, Wasserwerk                 8          3                                  24        

28.06.2017        2.Bärenklauschnitt / Steinhausen, B 234            7          3                                  21

05.07.2017        3.Bärenklauschnitt/2.Adlerfarnschnitt                 9          3                                  27

                        -Altenhainsberg/Au

26.07.2017        4.Bärenklauschnitt / alle Flächen                       17!       2                                  34

                        Zweitschnitt der Nachblüte

26.08.2017        3. Adlerfarnschnitt (Sascha B.)                          1          2                                    2

                        -Streuobstwiese Altenhainsberg-

16.09.2017        Absteckung der Pflanzstellen                            2          3                                    6        

                        -Streuobstwiese Nottenkämper-

05.11.2017        Pflanzung der Streuobstwiesenbäume               11        4,5                               49,5

                        -Nottenkämper- mit den Rotariern

18.11.2017       15 Kopfweiden im Huckerschen gescheitelt       6          3                                  18

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Kitzsuche

Immer wieder können Kitze gerettet werden, wenn der Bauer nur rechtzeitig dem Jagdpächter Bescheid gibt, dass eine Wiese gemäht werden soll. Dieses sollte jedoch mit genügend zeitlichem Vorlauf geschehen, sodass eine Suche mit mehreren Leuten und Hunden organisiert werden kann. Am Besten ein bis zwei Tage vorher.

Ein Vorlauf mit einer Ankündigung von drei Stunden ist da keinesfalls ausreichend, erst recht nicht, wenn der Lohnunternehmer dann bereits nach einer Stunde erscheint und mit seinem Gerät, mit ca. 9 m Schnittbreite, ohne Absprache, munter drauflos fährt, obwohl der Jäger gerade die Wiese absucht.

Besonders ärgerlich ist es dann, wenn Jagdfreund Leo im Begriff ist, ein Kitz zu bergen, im nächsten Moment dann das nur knapp 10 m entfernt liegende zweite Kitz ausgemäht wird, weil der Unternehmer keine weiteren drei Minuten Zeit hat, bis der Schwaden zuende abgesucht worden ist.

Selbstverständlich wissen auch wir Jäger um die wirtschaftlichen Erfordernisse, und gerade deshalb ist die Kommunikation zwischen Landwirt und Jäger auf partnerschaftlicher Ebene zwingend erforderlich.

 

Folgend die Information des

 

ENNEPE-RUHR-KREIS

Fachbereich III - Ordnung und Straßenverkehr -

Leiter Allgemeine Ordnungsangelegenheiten,

Untere Jagd- und Fischereibehörde

Hauptstr. 92

58332 Schwelm

 

zur allgemeinen Kentnisnahme

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

durch die Mahd von außen nach innen sind besonders in der Zeit von Mai bis Juli Säugetiere, wie Rehkitze und Junghasen, aber auch Bodenbrüter besonders gefährdet.

 

Ich weise daher auf nachstehende Regelung hin und bitte, die Landwirte in Ihren Revieren ggf. zu sensibilisieren.

Nach § 4 Abs. 1 Nr. 5 des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.

Die Regelung hat zum Ziel, die bei der Grünlandmahd auftretenden, mahdbedingten Tierverluste wirkungsvoll zu verringern. Durch das weithin geläufige Mähen von außen nach innen ergeben sich erhebliche Verluste an Tieren. Im Verlauf des Mähvorgangs sammeln sich weniger mobile Bodenbrüter und Säugetiere nach und nach in dem immer kleiner werdenden ungemähten Bereich und fallen dort schlussendlich dem Mähwerk zum Opfer. Diese Tierverluste sind vermeidbar, indem die Flächen umgekehrt von innen nach außen oder von einer Seite aus gemäht werden und die Tiere so an die Wiesenränder gelangen und sich in ungenutzte Randstreifen flüchten können.

Da in stark hängigem Gelände (mindestens 8 %) aufgrund der mit dem Schleppereinsatz verbundenen Kippgefahr grundsätzlich nur von außen nach innen gemäht werden kann, gilt für solches Gelände das Verbot nicht.

 

Gemäß § 77 Abs. 1 Nr. 1 LNatSchG NRW handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen das Verbot in § 4 Abs. 1 Nr. 5 LNatSchG NRW verstößt.

 

Zuständige Behörde ist die Untere Naturschutzbehörde. Bitte wenden Sie sich bei entsprechenden Verstößen an Frau Klosa, Tel.: 02336/93-2632, E-Mail:  daria.klosa@en-kreis.de

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Peter Größ

 


Jäger als Sammler

Obwohl der Wettergott dieses Mal nicht für beste Bedingungen gesorgt hatte, trafen sich am Samstag 27 Jäger*innen vom Hegering Volmarstein und drei motivierte Bürger*innen vom Bürgerforum Esborn zur bereits traditionellen Müllsammelaktion, um dem Unrat, der von gedankenlosen Mitbürgern achtlos in unserer heimatlichen Umwelt entsorgt wurde, eine Abfuhr zu erteilen. 

Bei 8°C Außentemperatur, mäßigem Wind, Regen von oben und Feuchtigkeit von unten schwärmten alle Mithelfer in die verschiedenen ländlichen Stadtteile von Wetter aus, zu Stellen, die Mithelfer im Vornhinein schwerpunktmäßig ausgemacht hatten. Es wurde Müll von A wie Altreifen/Altmetall bis Z wie Zigarettenschachteln eingesammelt. Etwa 7-8 m³ Unrat, Müll, Sperrmüll wurden am Vormittag von den Helfern gesammelt und an zwei Abholpunkten, dem Denkmal am Kreuzweg Esborn und dem Eingang zum Wasserwerk in Volmarstein, für den Stadtbetrieb bereit gestellt.

Es hat die Mithelfer gefreut, dass diese Aktion bei der Bevölkerung auf Resonanz gestoßen ist, aber - muß man denn gleich mit der Polizei oder Ordnungskräften drohen, wenn einem das Treiben von Leuten unverständlich erscheint? Ordentlich fragen reicht auch, um eine aufklärende Antwort zu bekommen.  Als wenn man so dumm wäre, am hellichten Tage seinen Müll an solch exponierten Stellen  abzuladen  - obwohl - manche Zeitgenossen sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten, wenn man einmal die Fundorte von Renovierungsrückständen betrachtet.

Später am Nachmittag, als alle Würstchen gegrillt und gegessen, Getränke getrunken und viele der Mithelfern bereits zu Hause waren, überbrachte der Bürgermeister Frank Hasenberg die besten Wünsche der Stadt Wetter und bedankte sich bei den noch verbliebenen Helfern persönlich für den Einsatz.


Erfolgreiche Ernte In der Kalten Welt                                                 2016  Ertrag um 100% gesteigert

Nach jahrelanger Pflege konnte in diesem Jahr eine 100%ige Ertragssteigerung auf der 2013 angelegten Streuobstwiese verzeichnet werden!


Pflanzung des 100. Streuobstwiesenbaumes  2016

Der Pflanzung des 100. Streuobstwiesen-Baumes im November diesen Jahres durch unseren Hegering steht nichts mehr im Wege. Die Pflanzpläne sind erstellt, Genehmigungen erteilt und Verträge gemacht.

 

Die 26 Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäume mit insgesamt 19 verschiedenen Obstsorten für die Streuobstwiesen Mayweg und Uehlendahl sind bestellt. Die Gesamtfinanzierung der Kosten von ca. 1.750 Euro ist über Zuschüsse aus der Wildtier und Biotopschutz-Stiftung NRW sowie durch die Untere Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises gesichert.

 

Jetzt müssen wir mit Muskelkraft ran!

 

Und zwar bei jedem Wetter !

 

Samstag, den 29. Oktober 2016, (Pflanzlöcher vorbereiten) und am Samstag, den 5. November 2016, (Pflanzung der Bäume)

 

 

Wir treffen uns jeweils um 9.00 Uhr auf dem Hof der Familie Mayweg „Albringhauser Straße 139“ in Wetter-Albringhausen.

 

Die Arbeiten werden jeweils ca. 4-5 Stunden dauern.

 

Am 5. November wird ein Zelt bei Volker Uehlendahl aufgestellt sein, um uns nach getaner Arbeit geschützt vor dem Wetter (ich hoffe der Wettergott ist uns gnädig), mit einem Imbiss und Getränken zu versorgen.

 

Denn es gibt auch etwas zu feiern!

 

Wir haben dann den 100. Streuobstwiesen-Baum (insgesamt 102 Bäume) gepflanzt.

 

Alle diese 102 Bäume (angepflanzt in 5 Streuobstwiesen und in sonstigen Biotopen als Einzelbäume) werden von uns jährlich und nachhaltig gepflegt und betreut.

Diese Naturschutz-Arbeiten möchten wir an diesem Tage besonders würdigen und darstellen und dazu die Presse einladen.

 

Bitte denkt an entsprechende Arbeitskleidung und festes Schuhwerk. Der ein oder andere Spaten, oder eine Schüppe sowie eine Rosenschere könnten hilfreich sein.

 

Zur besseren Planung der Arbeit und der Versorgung würden wir gerne wissen, wer an welchem Tage dabei sein wird?

 

In freudiger Erwartung über viele Rückmeldungen!

Jede Frau, jeder Mann wird gebraucht! 

 

Gruß und Waidmannsheil

Sascha Böhle und Elmar Kersting  


Geführte Wanderung zu  fünf ausgewählten Naturschutzprojekten 2016

Auf Wunsch des Unterausschusses Klima + Umwelt der Stadt Wetter  wurde eine Führung/Wanderung zu  fünf ausgewählten Naturschutzprojekten unseres Hegerings durchgeführt.

Der Termin und der Ablauf wurden auch über die Presse angekündigt. [siehe hier]

So trafen sich bei bestem Frühlingswetter 30  interessierte Bürger in Grundschöttel hinter der alten Schule am Hasenkamp.

Elmar Kersting , Obmann für Naturschutz im Hegering Volmarstein, begrüßte die Wanderer und gab einen Ausblick und Informationen über den Verlauf der etwa 6 km langen Strecke bekannt. [siehe hier]

Wohlgelaunt machte sich die Gruppe alsbald auf zum ersten Ziel.


Teichanlage "Im Düsteren Siepen"

Der Teich wurde im Jahre 2011 als Amphibien-Laichgewässer in einer 6.200 m² großen Nasswiese ohne Dammschüttung angelegt und hat eine Fläche von 150 m². 

Er wird ausschließlich vom Grundwasser gespeist, ist max. 80 cm tief und hat zudem eine Flachwasserzone. Es wurde keine besondere Bepflanzung vorgenommen. Die Anlage soll im Laufe der Jahre eine natürliche Entwicklung nehmen. "Wir kommen den Auflagen der unteren Landschaftsbehörde nach," so Elmar Kersting ,"und halten den Bereich der gesamten Nasswiese von Verbuschung frei und mähen in regelmäßigen Abständen die Binsen." 

 

Mit Blick über das Blumental auf Höstereichsberg in Esborn ging es auf befestigtem Weg und am Feldrand entlang zum nächsten Ziel, der Biotopverbindungshecke.

 


Biotopverbindungshecke "Am Kronen"

Die ca. 220 m lange, doppelreihige  Biotopverbindungshecke wurde 2008 angelegt.

Als Gehölze wurden Weißdorn, Sanddorn, Schlehe, schwarzer Holunder, Hasel, Hartriegel, Salweide und Eberesche angepflanzt. 

Der Pflanzabstand zur nachbarlichen Eigentumsgrenze beträgt 2,00 m gemäß § 43a des Nachbarschaftsrechtes. Der Pflanzabstand in der Reihe 1,50 m; Reihenabstand 1,25 m; mit Lückenversatz. Parallel zur Hecke anschließend hat der Grundstückseigentümer als Übergang zum nächsten Feld einen 12 m breiten Blühstreifen angelegt, welcher nicht landwirtschaftlich genutzt wird.

Elmar Kersting berichtete., dass, um den jungen Gehölzen den Aufwuchs zu erleichtern, eine Mulchplatte aus Faserholz (Durchmesser 50 cm) zum Einsatz kam, zur Unterdrückung des Krautwuchses und zum Schutz der noch jungen Pflanzen vor Verbiß und Fegen, grüne Lochrohrmanschetten und blaue TS-Wildverbißschutzmanschetten angebracht wurden.


 Steinkauzröhre "Gut Steinhausen"

Eine charakteristische Tierart der Streuobstwiesen ist der Steinkauz, der von den zahlreich aufgehängten Steinkauzröhren profitiert.

75% der bundesweiten Steinkauzbestände leben in NRW.

Neben den Kopfbäumen in der Niederung nutzt er die Streuobstwiesen, die ihm zusätzlich entscheidende Vorteile bieten. Dies sind u.a. die überwiegende Nutzung des Grünlandes als Weide (Kurzrasen) und die Nähe zu landwirtschaftlichen Gehöften.

Deshalb haben wir zur Förderung der Steinkauzpopulation in der alten Linde ergänzend eine Steinkauzröhre angebracht.

Hier im Bereich des Gut Steinhausen lebt zur Zeit ein Brutpaar.


Streuobstwiese in der "Kalten Welt"

Als Voraussetzung zur Förderung aus Mitteln der Wildtier- und Biotopschutzstiftung mußte vor der Anpflanzung mit dem Eigentümer der Fläche eine Nutzungsvereinbarung für die nächsten 20 Jahre vertraglich vereinbart werden. 

Die 1500m² großen Streuobstwiese "Kalte Welt"und eine Gehölzfläche von 500m² wurden im Herbst 2013 angelegt. 12 hochstämmige Obstbäume wurden gepflanzt. 

Der Pflanzabstand beträgt in der Reihe 12,00 m, der Reihenabstand 10,00 m, der Abstand zur Ackerfläche 5,00 m. 

Verbiss- und Fegeschutz wurden durch eine schwarze, mitwachsende Netzmanschette hergestellt.

 


Äpfel: Jacob-Lebel, Rheinischer Winterrambur, Rote Sternrenette 

Pflaumen: Hauszwetsche, Mirabelle von Nancy

Kirschen: Süßkirsche Regina.

Augrund des Gesamtwachstum der größeren Bäume wird mit einem etwas später einsetzenden Ertrag gerechnet. So ab dem 4. - 5.  Standjahr können Früchte geerntet werden. 

Kopfweiden "Im Huckerschen"

Die 28 Kopfweiden "Im Huckerschen" sind jetzt 21 Jahre alt. Sie werden zur Pflege alle 4 - 5 Jahre mit einem Kopfschnitt versehen. Dabei erfolgt jedoch kein Kahlschlag, sondern die Schnitte werden über 3 Jahre verteilt, d.h. es wird immer nur 1/3 des Bestandes geschnitten.. Die Abschnitte werden zu Totholzhaufen aufgeschichtet.

Im Jahre 1995 war diese 1,5 ha Waldwiesenfläche fast vollständig mit dem Riesenbärenklau überwuchert. Durch das jährliche Abschlagen der Blütenstände mit der Machete und der Sense (ein mit einem Trecker befahrbarer Teil wurde jährlich 2 - 3 mal gemulcht) sind diese Fläche und der anschließende Bachverlauf bis zur Ruhr fast wieder frei vom Riesenbärenklau.


Wildwarnreflektoren

Im Juli 2014 wurden 150 blauen Halbkreis-Wildwarnreflektoren an drei Land- und Bundesstraßen angebracht.

Drei Nutzungsverträge mussten mit Landesbetrieb Straßenbau NRW durch die angrenzenden Beständer als Nutzungsberechtigte abgeschlossen werden.

 

Seit der Anbringung hat sich bis heute in diesen Streckenabschnitten kein Rehwildunfall zu den Dämmerungs- und Nachtzeiten ereignet


Streuobstwiese "Hinnebecke"

Diese unsere älteste Streuobstwiese wurde vom Hegering im Jahre 1991 angelegt.

Auf der 4500m² großen Fläche des Beckmänningschen Hofes "Hinnebecke" stehen 35 Obstbäume und 10 Kopfweiden. 

Hier führen wir alle 2 Jahre an ca. 8-10 Bäumen Pflegeschnitte durch.

 

Am Ende dieser informativen Wanderung durch unsere heimatlichen Gefilde präsentierte die rollenden Waldschule noch einen Überblick über unsere heimische Tierwelt und der Kreisimkerverein Ennepe-Ruhr bot eine Auswahl seiner Produkte an.

Alle Teilnehmer konnten sich mit heißem Gegrillten und gekühlten Getränken kostenlos stärken.

Für diese gelungene Veranstaltung bedankt sich der Hegering bei den Initiatoren und Helfern Elmar Kersting, Reiner Overhoff, Mario Scholz und Dagmar Haarmann.



Müllsammelaktion 2016    -  "Jäger als Sammler"

Wieder einmal haben 24 Jägerinnen und Jäger gezeigt, dass sie es nicht nur beim Reden belassen, sondern auch tatkräftig anpacken, wenn es darauf ankommt. Bei der diesjährigen Müllsammelaktion  haben sie gemeinsam in den Revieren Wengern, Voßhöfen, Grundschöttel und in der Volmarsteiner Aue fleißig Unrat, Müll und andere Hinterlassenschaften eingesammelt. Bei gutem Wetter wurden ca. 60 gut gefüllte Müllsäcke, alte Autoreifen und andere sperrige Dinge von den ehrenamtlichen Helfern  zusammengetragen und an drei Stellen im Stadtgebiet (am Denkmal am Kreuzweg, am Wasserwerk Volmarstein und am Ortsausgang Wengern Richtung Bommern) zur Abholung durch den Stadtbetrieb bereit gestellt.

Ein besonderer Dank geht auch an die Zeitgenossen, die die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde zwar vorbildlich mit einem Plastikbeutel eingesammelt, dann jedoch die Beutel samt Inhalt einfach an der Böschung der Friedrichstr. weggeworfen haben. Selbstverständlich haben wir auch diese der ordentlichen Entsorgung zugeführt und geben diesen Hundehaltern anheim, ihr Tun doch einmal auf Sinnhaftigkeit zu überdenken.

 

Die Aktion wurde dann bei bester Stimmung und mit dem Gefühl, wieder einmal gemeinsam etwas Gutes für unsere Natur, Umwelt und Heimat getan zu haben, beim alten Kuhstall auf dem Hof von Andreas Schmalenbeck mit Grillwürstchen und gekühlten Getränken beendet.

 

Der Hegering bedankt sich bei allen fleißigen Helfern für die gute Mitarbeit.

 

 


Vorbereitung der Streuobstwiese Mayweg 2016

Mit dem richtigen Gespür für die Großwetterlage hatte unser Obmann für Naturschutz Elmar Kersting am 06. Februar 2016, zwischen einem großflächigen Regengebiet und einer aufkommenden Sturmfront, den Termin für die vorbereitenden Arbeiten zu einer weiteren Streuobstwiese angesetzt.

So trafen sich am Samstag um 10:00 Uhr vierzehn Jäger und eine Jägerin des Hegerings Volmarstein auf dem Hof der Familie Mayweg in Wetter-Albringhausen.

Zur Vorbereitung der Neuanpflanzung der Streuobstwiese, die im Oktober/November diesen Jahres erfolgen soll, mussten zunächst sieben alte Obstbäume aus dem vorhandenen Bestand gefällt und abgeräumt werden. Diese Arbeit war erforderlich, da die Bäume überaltert und krank waren und auch Platz und Luft für die Neuanlage geschaffen werden sollte.

 

Zu den noch verbliebenen Bäumen sollen dann im Herbst fünfzehn neue hochstämmige Bäume gepflanzt und in die Anlage integriert werden. Es sollen sowohl alte Kern- als auch Steinobstsorten die Anlage erweitern, wobei die neuen Kernobstbäume an die alten Standorte der Steinobstbäume gesetzt werden sollen und umgekehrt. Die neuen Bäume werden dann mit einem stabilen Dreibaum samt Drahtgeflecht sowie Verbiss- und Fegeschutz eingehaust, so dass in den Sommermonaten eine Beweidung der Fläche mit Rindern möglich ist.   

 

Karl-Otto Mayweg, zu dessen Hof die Fläche gehört, war ob der anrückenden, hochmotivierten Menge der mit Gerät und Schutzkleidung ausgerüsteten fleißigen Helfer beeindruckt und nach kurzer Einweisung durch unseren Naturschutz-Chef kreischten schon die Kettensägen. Nach etwa 2 1/2 Stunden war der größte Teil der Arbeit erledigt, die Bäume gefällt, auf Länge geschnitten und abgeräumt. Zeitgleich hierzu wurden auch weitere Steinkauznisthilfen angefertigt und aufgebaut.

 

Obwohl die Stimmung während der Arbeiten aufgrund der besten äußeren Bedingungen schon sehr gut war, erfuhr sie nochmals eine Steigerung, als Sabine Mayweg zur Pause bei Erbsensuppe und gekühlten Getränken rief.

 

Nachdem dann die letzten Aufräumarbeiten erledigt waren, wurden zum krönenden Abschluss noch einmal Kaffee und Kuchen aufgetischt.

 

Mit dem Gefühl, etwas Gutes geleistet zu haben, wurde die Aktion dann um 14:30 Uhr beendet.

 

Die Familie Mayweg und der Hegering Volmarstein bedanken sich bei den fleißigen Helfern Elmar Kersting, Sascha Böhle, Werner Böving, Uwe Baumgart, Reiner Overhoff, Dieter Franzen, Andreas Schmalenbeck, Mario Scholz, Andreas Becker, Leo und Florian Lange, Inga-Laura Eckhardt und Peter Hasenkamp als Bauaufsicht, die alle dabei waren, obwohl sie sicherlich auch eigene Vorhaben gehabt hätten, für den uneigennützigen und ehrenamtlichen Einsatz.

 

HL Achim Hasenkämper

 


Streuobstwiese Mayweg 2016

Wieder einmal mit dem richtigen Gespür für die Großwetterlage hatte unser Obmann für Naturschutz Elmar Kersting am 06. Februar 2016, zwischen einem großflächigen Regengebiet und einer aufkommenden Sturmfront, den Termin für die vorbereitenden Arbeiten zu einer weiteren Streuobstwiese angesetzt.

 

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höhlen für den Steinkauz  2016

Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten zur Streuobstwiese Mayweg wurden gleichzeitig auch vier weitere Steinkauzkästen gebaut. Andreas Becker hatte entsprechendes Material besorgt und unter tatkräftiger Mithilfe von Werner Böving sorgte Reiner Overhoff für den fachgerechten Zusammenbau.

Anschließend wurden die Nisthöhlen sofort auf den verbliebenen Obstbäumen des Maywegschen Anwesens und auf dem Hof Kalthof in der Nachbarschaft angebracht.

Wir werden die Kästen unter Beobachtung halten und würden uns alle sehr freuen, wenn wir in der Zukunft über den Bezug der einen oder anderen Höhle berichten könnten.

 

HL Achim Hasenkämper


Erziehungsschnitt der Obstäume  am Altenhainsberg" und in der "kalten Welt" 2016

Begünstigt durch die Witterung trafen sich am 09. Januar 2016  sechs Jagdfreunde, um an den Obstbäumen der Streuobstwiesen „Am Altenhainsberg“ und in der “Kalten Welt“ fällige Pflege- und Erziehungsschnitte vorzunehmen und den Verbiss- bzw. Fegeschutz zu kontrollieren.

Die milde Witterung und der Vegetationsfortschritt haben uns dazu veranlasst, die Maßnahmen schon recht früh im Jahr durchzuführen.

Die Streuobstwiese „Am Altenhainsberg“  wurde 2010 vom Hegering Volmarstein, nach Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises,  angelegt.

Es wurden seinerzeit  13 hochstämmige Obstbäume der alten Apfelsorten „Jakob Lebel“, „Rote Sternrenette“, "Rheinischer Winterrambur“, sowie „Hauszwetschge“, „Mirabelle von Nancy und „Süßkirsche“ und die Gehölzarten Weißdorn, Schlehe, Sanddorn, Holunder, Schneeball, Salweide, Eberesche und Faulbaum gepflanzt.

 

Während im Laufe der Zeit die Obstbäume sehr gut angegangen sind, mussten bei  den Heckengehölzen doch vermehrt Schäden durch Fegen und  Verbiss festgestellt und ein Ausfall von etwa 40% verzeichnet werden. Es zeigte sich jedoch auch, dass die verbliebenen Gehölze noch die Chance, haben sich gegen Farn und Aufwuchs durchzusetzen.

 

In der „Kalten Welt“ waren noch keine größeren Arbeiten erforderlich. Die Streuobstwiese dort wurde erst im Jahr 2013 angelegt. Die Obstbäume sind allesamt gut angegangen und der erstmalig eingesetzte Verbiss- und Fegeschutz, in Form von schwarzen Kunststoffhülsen, hat sich sehr gut bewährt. Auch sind hier im Gegensatz zum Altenhainsberg die anderen Gehölze sehr gut angegangen.

Neben den Arbeiten an den Gehölzen  wurden gleichzeitig noch die Nistkästen kontrolliert und gegebenenfalls  gesäubert.

 

Aufgrund des guten Wetters und der motivierten, fleißigen Helfer Dieter Franzen, Sascha Krink, Reiner Overhoff, Sascha Böhle, Elmar Kersting,  gingen alle Arbeiten leicht von der Hand und der Hegering Volmarstein bedankt sich recht herzlich dafür.

 

HL Achim Hasenkämper


Ein Nistkasten für den Steinkauz 2015


Kopfweidenschnitt 2015


Teichpflege Im düsteren Siepen 2015


Müllsammelaktion in heimischen Revieren 2015

Viele fleißige Helfer haben eine Menge Wohlstandsmüll eingesammelt!

 

Der Hegering und die Natur bedanken sich hierfür!


Anlage Streuobstwiese Kalte Welt 2013

Der Hegering Volmarstein hat als Neuanlage in der „Kalten Welt“ auf Gut Steinhausen auf 

einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern eine große Streuobstwiese mit 13 hochstämmigen

Obstbäumen sowie ein Vogelschutzgehölz, bestehend aus 75 Gehölzen (Weißdorn, Hecken-

kirsche und Sanddorn), angelegt.

Folgende alte Obstsorten wurden angepflanzt: Apfelbäume der Sorten Jacob Lebel, Rote Sternrenette 

und Rheinischer Winterrambur, Pflaumenbäume der Sorten Hauszwetschge und Mirabelle von Nancy 

und Kirschen der Sorte Süßkirsche von Hasenkamp.

Bei den Bepflanzungsflächen handelt es sich um eine alte, brach liegende Grün- bzw. Hausgartenfläche. 

Zwei alte, vorhandene Ostbäume (Birne und Zwetschge) werden in die Gesamtanpflanzung entsprechend 

integriert. Die Streuobstwiese soll der Förderung der Artenvielfalt, der Aufwertung des Landschaftsbildes

und der Verbesserung des Naturhaushaltes dienen.

Die Bepflanzung wurde mit der Unteren Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises abgesprochen und 

von ihr befürwortet.


zur Wildtier und Biotopschutzstiftung   http://www.wibischu.de/